5 Trading-Strategien, die Sie noch nicht kannten

von Extern

Neue Zeiten bringen neue Herausforderungen. So auch in der Welt der Kryptowährungen. Etwa einen Monat nach der ersten Jahreshälfte blicken Trader auf eine bewegte Zeit für ihre Investitionen zurück.

Das Jahr startete bereits mit einer gedämpften Marktstimmung angesichts der Talfahrt des Bitcoin-Kurses im vergangenen Dezember. Auf eine Phase relativer Stabilität folgte im April/Mai ein weiterer Dip, der die Antwort auf zahlreiche wirtschaftliche und politische Druckfaktoren war. Der Wertverlust von über 60 Prozentpunkten seitens BTC ist nur ein Symptom für die schlechte Marktstimmung.
Angekommen im Bärenmarkt warten Anleger nun auf dessen Ende. Erste Erholungssignale ertönten bereits in den letzten Juliwochen. Ob sie eine Zukunft haben, bleibt abzuwarten.

In der Zwischenzeit können Sie die neue Herausforderung annehmen und Ihre Strategie anpassen, um das Bestmögliche aus Ihrer Situation zu machen. Dafür gibt es einige spannende Ansätze, die Sie vielleicht noch gar nicht kennen.

Kaufen Sie den Dip

Die womöglich offensichtlichste Strategie für den Bärenmarkt ist womöglich auch die beste für den Bärenmarkt. Entscheiden Sie sich gegen Ihr Bauchgefühl und investieren Sie trotz gefallener Kurse fleißig weiter.

Nun ja, eigentlich sollen Sie genau wegen den gefallenen Kurse investieren. Schließlich wird der Bärenmarkt irgendwann enden und all Ihre Investitionen werden wegen der steigenden Kurse saftige Gewinne abwerfen.

Krypto-Ratgeber CoinDesk macht sich ebenfalls für diesen Ansatz stark und weist auf folgendes Kult-Zitat von Warren Buffet hin: „When there‘s blood on the streets, you buy.“

In diesem Sinne ist nun die perfekte Zeit strategisch nachzuinvestieren. Am klügsten sind dabei gestückelte Investitionen, zwischen welchen Sie jeweils abwarten, ob der Kurs des Coins noch weiter fällt und die nächste Investition noch billiger zu tätigen ist.

Ermitteln Sie den Relative Strength Indicator (RSI)

Der Bärenmarkt gibt Ihnen nicht nur die Chance sich neu zu ordnen, sondern bei Bedarf auch neue Fähigkeiten zu erlernen. Besonders nützlich für Ihr zukünftiges Vorgehen könnte der richtige Umgang mit dem Relative Strength Indicator (RSI) sein.
Den RSI definiert der Ratgeber finanzen.net wie folgt: „Der RSI ist ein sogenannter Momentum-Indikator, der in der technischen Analyse verwendet wird und das Ausmaß der jüngsten Kursveränderungen misst.“

Er hilft also dabei abzuschätzen, wie sich positive und negative Kursbewegungen weiter auswirken werden. Ist ein Coin „übergekauft“ wird er bald wieder fallen, ist er „überverkauft“ wird es zeitnah steigen.

Diese Analyse-Strategie wird Ihr Timing deutlich verbessern und Ihnen auch in volatilen Marktphasen Übersicht verleihen.

Investieren Sie einfach

Das mag vielleicht ein wenig plump klingen , aber haben Sie schon einmal in Betracht gezogen, einfach zu investieren? Was völlig planlos und naiv klingen mag, kann je nach Anlageziel eine sehr schlaue Strategie für Sie sein.

Gerade bei einem langfristigen Anlagehorizont können Sie in die Coins ihres Vertrauens investieren und auf ein langfristiges Wachstum wetten. Lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Schwankungen irritieren und schauen Sie stattdessen auf die mehrjährige Entwicklung Ihrer Projekte.

Die Investing-Strategie könnte einfacher nicht sein. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine Investition in BTC, weil es das älteste um am weitesten anerkannte Krypto-Projekt ist, müssen Sie nur zwei Dinge tun. Finden Sie einfach eine Plattform, die den Handel mit Bitcoin erlaubt. Dafür stehen ihnen entweder breit gefächerte Handelsplätze wie Binance oder spezialisierte Plattformen wie Bitcoin Profit App zur Verfügung. Dort angekommen müssen Sie lediglich eine Investition tätigen und können sich anschließend sehr lange zurücklehnen.

Skalping

Während das Daytrading als Handelsstrategie bereits breit diskutiert wird, fallen ähnliche Strategien oft unter den Tisch. Eine von ihnen ist das Skalping, das aktiven Trader besonders gut liegt.
Beim Skalping geht es im Grunde darum möglichst viele Positionen zu öffnen und zu schließen und aus ihnen möglichst viele kleine Gewinne zu erzielen.

Durch das Skalping können Sie auch im Bärenmarkt konstant Gewinne erzielen, da Sie nicht von großen Aufwärtstrend, sondern von alltäglichen Kursschwankungen abhängig sind.

Doch Vorsicht: Auch diese neue Strategie erfordert Übung und eine gewisses Maß an Wissen und Gespür. Beachten Sie auch die Margen Ihres Brokers, die Ihren Gewinn bei Käufen und Verkäufen schmälern können.

Swing Trading

Dem Skalping nicht ganz unähnlich, verfolgt das Swing Trading eine eher mittelfristigen Zeithorizont.
Die Krux des Swing Tradings ist das Verfolgen des Trends. Der ideale Investitionszeitpunkt eines Swing Traders tritt dann ein, wenn die Korrektur eines Kurses geschieht, so StormGain.

Schwingt der Kurs nach oben, versuchen Sie den perfekten Verkaufszeitpunkt einzuschätzen. Schwingt der Kurs nach unten, versuchen sie zum perfekten Zeitpunkt einzukaufen. Ersteres ist ein Short, letzteres ist ein Long.

Es ist selbstredend, dass das Erkennen einer Korrektur Übung und Marktgespür verlangt und hochriskant ist, da der Erfolg kaum messbar und erst recht nicht garantiert ist.

Es könnte sich aber durchaus lohnen, wenn Sie sich mit dieser Strategie vertraut machen, um gewinnbringend in die nächsten Trendwenden zu investieren.


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