Tourismus-Bilanz für Tegernsee

Alles für Google und den Gast

Tegernsees Bürgermeister Johannes Hagn zeigte sich zufrieden mit dem Quartalsbericht, den TTT-Chef Christian Kausch in der jüngsten Sitzung präsentierte. Google sei Dank?

TTT-Chef Christian Kausch findet: Ohne Google geht es nicht. / Archivbild

Die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) sei im vergangenen Jahr viele Baustellen angegangen, betonte Christian Kausch in der jüngsten Tegernseer Stadtratssitzung. Unter anderem sei auch das neue ARD-Sendeformat „Ein Weltmeister im Gespräch“ mit Kommentator Philipp Lahm über die TTT abgewickelt worden.

Auch dadurch würden viele Blicke auf das Tegernseer Tal gelenkt werden, sagt er. Dass es auch bei den Übernachtungen mit kleinen Schritten voranging, machte er anhand des Quartalsberichts deutlich. So stieg 2017 die Anzahl der Übernachtungen um 3,72 Prozent an, die Anzahl der Gäste sogar um 5,87 Prozent.

Talweit mehr Übernachtungen, aber weniger Gäste

Talweit war im vergangenen Jahr dagegen ein Minus bei den Übernachtungen von 0,31 Prozent zu verzeichnen, während die Gästeanzahl um 0,73 Prozent leicht anstieg. Durchschnittlich verbrachten die Gäste 3,7 Tage im Tal. Insgesamt hätte die Auslastung der 586 zur Verfügung stehenden Betten auf 47,09 Prozent gesteigert werden können, so Kausch.

In diesem Jahr seien die Übernachtungen in Tegernsee bisher um 0,52 Prozent angestiegen. Talweit habe es sogar ein Plus von 5,15 Prozent gegeben, so der TTT-Chef. Nur die Gäste seien weniger geworden. Hier hätte man ein Minus von 0,34 Prozent zu verbuchen.

Ohne Google geht nix

Als Erfolg bezeichnete Kausch den Relaunch des TTT-Internetauftritts. „Die Seite muss beim Gast und bei Google funktionieren“, machte er deutlich und wies parallel dazu auf die guten Zahlen hin. Auch die enge Zusammenarbeit mit München-Tourismus wirke sich positiv auf die Übernachtungszahlen aus.

Jetzt wolle man sich unter anderem dem Thema E-Mobilität sowie dem Ausbau des Angebots auf der Spielbank-Waldbühne widmen, sagte er. Auch die Jäger-Ski-WM, die 2019 stattfindet, müsse man ebenso vorbereiten wie das Langstreckenschwimmen zwischen Bad Wiessee und Tegernsee.


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