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Alpenfilmfestival kommt im November nach Irschenberg und Holzkirchen

Von Alexa Graf

Die Alpen sind eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Mit ihren hohen Gipfeln und schroffen Felsen begeistern sie jedes Jahr viele Besucher, Wanderer und Einheimische. Sie sind nicht nur ein beliebter Ort für Wanderer, Kletterer, Skifahrer und andere Bergsportler, sondern ein Stätte reger Kultur. Denn bereits seit Jahrhunderten beherbergt das atemberaubende Gebirge eine Vielzahl an Geschichten und Mythen, die bis heute die Historie und die Vorstellung von den Alpen bestimmen.

Diese Geschichten und Erlebnisse aus den Alpen sind es wert in die Welt hinausgetragen zu werden, weshalb sich ein Team aus Bergfreunden, Bergsportlern, Einheimischen und Kreativen zusammengetan hat, um das AlpenFilmFestival ins Leben zu rufen. Von erfahrenen Bergsteigern über Designer, Unternehmer, Aktivisten bis hin zu Kinoinhabern, Autoren, Fotografen und Filmemachern sind im Festival-Team eine große Bandbreite verschiedenster Charaktere zu finden, die ihre kreativen und interessanten Ideen in die Tat umsetzen.

Am 7. November 2021 soll das Festival nun auch nach Irschenberg in die Kaffeerösterei Dinzler und am 8. November nach Holzkirchen in das Foolskino kommen und die Besucher ähnlich wie in den Filmen 127 Hours oder Free Solo mit atemberaubenden Landschaftsszenen und spektakulären Bergsportaufnahmen zu begeistern. Der Filmemacher und Autor Tom Dauer hat fünf verschiedene Filme ausgewählt, die nicht nur die große Diversität der Alpen widerspiegeln, sondern auch die allgemeinen Werte des Alpinismus im internationalen Kontext aufzeigen.

Programm

In einem zeitlichen Rahmen von 100 Minuten werden fünf Kurzfilme gezeigt, die zwar nicht immer in der Alpenregion spielen, aber die Gefühle, die Sehnsucht und den Zusammenhalt und vieles mehr im Zusammenhang mit dem alpinen Bergsport auf eine ergreifende Art und Weise darstellen:

Lifelines – The Story of Two Friends
Der Kurzfilm Lifelines erzählt von den beiden Schweizer Alpinisten Roger Schäli und Stephan Siegrist, die gemeinsam als junge Männer ihre Profikarrieren als Bergsteiger von Interlaken aus begannen. Da sich jedoch ihre Lebenswege trennten und Roger bis heute ein Nomadenleben führt, während sich Stephan mit Haus und Kindern niederließ, verbindet die beiden Alpinisten bis heute vor allem das Klettern. Der Film handelt daher sowohl von einer waghalsigen Erstbegehung im Berner Oberland und zugleich von einer Freundschaft, die nach einer langen Pause von neuem erblüht.

Building Bridges
Building Bridges ist eine kunstvolle Darstellung des schwierigen Verhältnisses zwischen Deutschland und Amerika vom Regisseur Johannes Olszewski. Der Kurzfilm zeigt mit spektakulären Aufnahmen zweier Heißluftballons über dem Monument Valley, die durch ein dünnes Band miteinander verbunden sind, eine Analogie des deutsch-amerikanischen Verhältnisses. Zwischen ihnen erkennt man den Slackliner Niklas Winter, der hoch über dem Valley auf diesem Band entlang balanciert. Erzählt aus der Sicht eines alten Mannes, der durch den Anblick des Schaubildes an Lebensfreude gewinnt, ist dieser Film eine einzigartige, kunstvolle und emotionale Darstellung, deren Emotionen durch das anschließende Making Of unweigerlich auf den Zuschauer übergehen.

In Between
In der Naturdokumentation In Between begibt sich der Regisseur und Naturfilmer Rolf Steinmann in Extremsituationen, um die Schönheit und Einzigartigkeit der unberührten Natur festzuhalten, deren Existenz vom Menschen bedroht wird. Bei Schneestürmen und eisiger Kälte von minus 40 Grad hält er in seinem Film das Leben der Moschusochsen in der arktischen Tundra fest. Jede seiner Aufnahmen ist ein atemberaubendes Kunstwerk in sich und der Film verdeutlicht wie viel Liebe, Zeit, Geduld und Respekt der Filmemacher in dieses Projekt investiert hat.

Vom Wert der Zeit
Im Film Vom Wert der Zeit geht es um Hermann Huber, einem Mann, der nicht nur Kletter-Ikone, sondern ab 1972 auch Geschäftsführer der Sportmarke Salewa war und diese international im Bergsport bekannt machte. Der Film stellt ein Porträt Hubers dar und verarbeitet dessen Leben, welches er den Bergen gewidmet hat. Der Regisseur Tom Dauer zeigt wichtige, abenteuerliche und emotionale Punkte im Leben der Bergsport-Ikone und widmet dem inzwischen 91-jährigen Alpinisten ein Kunstwerk über dessen Leben.

Ski Vacation
Der Regisseur Johannes Hoffmann zeigt in seinem humorvollen Kurzfilm Ski Vacation einen actiongeladenen Skifilm, der von einem Pärchen erzählt, das aus Brasilien für einen Skiurlaub nach Obergurgl in Tirol reist. Dort treffen sie auf heimische Skilehrer und Skifahrer, die die Besucher auf die Schulter nehmen wollen und sämtliche Klischees erfüllen. Doch das Ganze nimmt eine unvorhergesehene Wendung, denn der exotische Brasilianer, der anfänglich noch recht tollpatschig daherkommt, entpuppt sich als hervorragender Skifahrer.

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