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Rosenbusch zufrieden mit Punktanstieg im Qualitätsranking

BOB fällt von Platz 18 auf 20

Von Nicole Kleim

Im Qualitätsranking der BEG ist die Bayerische Oberlandbahn um zwei Plätze nach hinten gerutscht. Für den BOB-Chef Bernd Rosenbusch – aufgrund der Gesamtpunktzahl – trotzdem ein Grund zur Freude.

Nicht an jeder Verspätung ist die „BOB“ schuld. Trotzdem rutscht das Unternehmen laut aktuellem BEG-Ranking von Platz 18 auf Platz 20 ab.

Bis Ende Dezember 2017 hatten die Verantwortlichen der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) Zeit, ihr Ergebnis im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahn (BEG) zu verbessern. Obwohl die Regionalbahn seit Juli sogar mehr Qualitätspunkte bekam, rutschte sie dennoch von Platz 18 um zwei Plätze auf Platz 20 ab.

In den Jahren 2008/2009 lag die BOB noch im Minusbereich. Mit minus 64,26 Punkten startete sie die Bewertung und gelngte erst im Jahr 2016 in den positiven Bereich, als es 9,79 Punkte im Qualitätsranking der BEG gab. Während die BOB im Dezember 2017 ganze 8,12 Punkte im Bonusbereich bekam, erhielt sie jetzt sogar 4,18 Punkte mehr und erreichte damit insgesamt 12,3 Punkte von möglichen 100 – die beste Bewertung für die BOB-Verantwortlichen seit Einführung des Rankings.

Positiv bewertet: Kompetenz und Freundlichkeit

Ein Wert von Null im Punktesystem bedeutet, dass die Erwartungen der BEG gerade so erfüllt werden. Wer Minuspunkte hat, zahlt Strafe. Spitzenreiter im Jahr 2017 ist die Agilis-Nord mit 96,04 Punkten. Doch auch mit den aktuell 12,3 Punkten erhält die BOB eine Bonuszahlung.

Noch im Dezember hatte die BEG, erklärt, die Qualitätsverbesserungen der BOB resultierten aus Verbesserungen in der Außensauberkeit sowie den WC- und Sanitäreinrichtungen. Es habe weniger defekte WCs und insgesamt weniger Schmutz gegeben, so der Hauptgrund für das gute Abschneiden der BOB beim BEG-Ranking. Positiv bewerteten die Fahrgäste das Erscheinungsbild, die Kompetenz und die Freundlichkeit der Zugbegleiter.

Der Geschäftsführer der BOB, Dr. Bernd Rosenbusch / Archivbild

Trotz des schlechteren Rankings, freut sich Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, über die kontinuierliche Entwicklung bei der Punktzahl.

Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, denn die gestiegenen Punkte sind auch ihr Verdienst. Wir analysieren jetzt, wie wir in anderen Bereichen auch noch besser werden können und werden alles daran setzen, dass wir auf dem Treppchen weiter nach oben klettern.

Der Meridian, der ebenfalls zur Bayerischen Oberland GmbH gehört und von München/Holzkirchen in Richtung Rosenheim verkehrt, liegt mit einigem Abstand und 33,86 Punkten auf Platz 9. Erstmals nahm der Meridian 2014 am Ranking teil. Das Ergebnis damals: minus 12,11 Punkte. Schon ein Jahr später hatte er den grünen Bereich erreicht (7,13 Punkte) und sich dann weiter gesteigert.

Das aktuelle Qualitätsranking ist unter www.beg-qualitaetsranking.de abrufbar.


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