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60 Sportler nehmen am Neureuth-Bergsportfest teil

Bürgermeister messen sich beim Steinstoßen

Von Redaktion

Das Bergsportfest auf der Neureuth hat Kultcharakter. Seit 1903 veranstaltet der TV Tegernsee auf 1.264 Metern Höhe leichathletische Dreikämpfe im natürlichen Gelände. Da kann es schon einmal vorkommen, dass auf der 100 Meter-Strecke ein Loch in der Wiese ist.

Für Rudi Geidner, der als Vorsitzender des TV das älteste Bergsportfest Bayerns leitet, macht das den Reiz aus: “Da ist halt nix gestyltes.”

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Eine Aufnahme vom Neureuther Bergsportfest von vor zwei Jahren

Das mache den Reiz aus. Erst einmal müssen die Teilnehmer aber hinaufwandern. Rund 60 Sportler waren bei der diesjährigen Auflage dabei, und die wurden vom Wetter nicht gerade freundlich empfangen: Nebel und niedrige Temperaturen begleiteten die ersten Disziplinen. Doch das konnte der Freude an der Bewegung keinen Abbruch tun.

Einige Teilnehmer zeigten sogar richtig gute Leistungen: Magdalena Buchberger vom TSV Rottach-Egern dominierte in der Altersklasse U12 mit 8,4 Sekunden im 50 Meter-Lauf, 3,45 Metern im Weitsprung und 23 Metern im Weitwurf. Ihr Vereinskollege Andi Hagn gewann mit Abstand bei der Jugend U14. 10,8 Sekunden im 75 Meter-Lauf, 3,65 Meter im Weitsprung und 42 Meter im Weitwurf standen bei ihm auf der Ergebnisliste.

Bürgermeister stoßen um die Wette

Ebenfalls eine lange Tradition haben beim Neureuth-Bergsportfest die Einlagewettkämpfe, wie etwa das Steinstoßen. Hier waren die stärksten Männer Bayerns am Start – zumindest in der Höhe. Und zu denen zählen ab sofort auch die Bürgermeister des Tals. Franz Hafner (Rottach-Egern), Peter Janssen (Tegernsee), Peter Höß (Bad Wiessee) und Georg von Preysing (Gmund) ließen sich bei ihrer gemeinsamen Wanderung auf die Neureuth zu einem Start überreden – allerdings ohne Anlauf, unaufgewärmt und aus dem Stand.

Die Teilnahme beim Tegernseelauf am kommenden Sonntag, wollte keiner aus der Bürgermeister-Staffel riskieren. Den internen Kampf entschied von Preysing für sich, der den Stein auf 4,39 Meter wuchtete. Damit war aber auch er von der Siegerweite weit entfernt.

Die Sieger beim Steinstoßen: Staudacher Florian, Oberbauer Peter und Machl Hias

Peter Oberbauer vom TSV Eintracht Karlsfeld stieß den Stein auf 6,81 Meter und gewann damit vor Hias Machl vom Alpenverein Tegernsee (6,20 Meter) und Florian Staudacher (TV Tegernsee, 5,74 Meter). Dabei ist der Wurf Oberbauers kein Wunder: der Karlsfelder ist mehrfach erprobter Bergsportler und sogar bis nach Brixen, um am leichtathletischen Dreikampf im natürlichen Gelände teilzunehmen.

Anmerkung: Der Text ist übernommen aus einer Pressemitteilung der Landkreissportreferentin Sabine Wittmann.

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