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Halbseitige Sperrung der Holzkirchner Ortsdurchfahrt

Das Chaos hält sich in Grenzen

Von Daniela Otto

Seit heute ist die Ortsdurchfahrt im Ortskern von Holzkirchen einseitig gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Verlegung von Fernwärmeleitungen und Glasfaserkabeln. Die Bauarbeiten dauern mindestens bis Ende Mai. Für den innerörtlichen Verkehr bedeutet das zusätzlichen Stress – doch bislang lässt das große Chaos auf sich warten.

Eine Baustelle im Ortskern belastet den Verkehr.
Die derzeitige Baustelle im Ortskern von Holzkirchen belastet den Verkehr.

Die Kreuzung am Oskar-von-Miller-Platz gehört zu einer der dichtbefahrensten Stellen im Ort. Ab heute wird es hier noch enger: Zwischen Oskar-von-Miller-Platz und dem ehemaligen Baywa-Gelände wird die Münchner Straße einseitig gesperrt, damit die Gemeindewerke Fernwärme- und Glasfaserkabeln verlegen können. Das sei schon seit Jahren geplant, sagte Gabriele Rieger von der Gemeinde Holzkirchen.

Viele befürchteten das Chaos: „Zu Stoßzeiten wird es heftig werden“, so Rieger. Dem pflichtete auch Elisabeth Dasch bei: „Das wird schon wieder ein Verkehrschaos verursachen“, sagte die SPD-Politikern.

Doch soweit sich die Lage am ersten Tag einschätzen lässt, verläuft alles relativ ruhig. „Beschwerden sind noch keine reingekommen“, sagt Ernst Größwang, der Verkehrsexperte der Polizei Holzkirchen. Grund dafür sei die Möglichkeit, die Baustelle durch die Nordumgehung zu umfahren.

Noch hält sich der Stau in Grenzen.
Noch hält sich der Stau in Grenzen.

Wer vom Bahnhof in Richtung Ortsmitte fahren möchte, kann nach wie vor die Münchner Straße benutzen. Wer jedoch von der Ortsmitte in Richtung Bahnhof fahren will, muss auf die Umgehungsstraße ausweichen.

Dennoch wird bereits am nördlichen Ortseingang, am Kreisverkehr am McDonald’s, empfohlen, über die Nordumgehung zum Marktplatz zu fahren: Hier steht ein Umleitungsschild. Größwang begrüßt die Umleitungsmaßnahmen: „Die Umleitungen sind gut ausgeschildert. Wenn sich die Verkehrsteilnehmer daran halten, dann sollte alles ruhig bleiben“, so der Polizist. Auch Bernd Weinmann (CSU), Mitglied im Verkehrsausschuss, hält die Nordumgehung für „die schnellste Lösung“.

Die Bauarbeiten sind indes unumgänglich: Es werden nicht nur Fernwärmeleitungen verlegt, sondern bei der Gelegenheit werden auch der Kanal und die Elektroleitungen überprüft. Dabei ist die Münchner Straße die letzte große Straße, bei der die Leitungen eingezogen werden. Die Tölzer, Tegernseer und Rosenheimer Straße haben dies bereits hinter sich.

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