Der Burgfrieden wird brüchig – Wiesseer CSU mit neuer Kritik an Bürgermeister Höß

Von Peter Posztos

Der Wiesseer Burgfrieden zwischen Bürgermeister Peter Höß und der CSU-Fraktion hat nur sehr kurz gehalten. Obwohl Fraktionssprecher Hartwig Bayerschmidt noch auf der letzten Gemeinderatssitzung direkten Angriffen gegenüber Höß im Namen der Fraktion abgeschworen hatte, sind die beiden “Parteien” wieder einmal aneinandergeraten. Und wieder ist der Auslöser eine Pressemitteilung der CSU.

Dieses Mal klagt Bayerschmidt im Namen seiner Partei über “politische Beeinflussung mit Steuergeldern”. Im konkreten Fall wirft er Bürgermeister Höß vor, es im Wiesseer Gemeindeboten mit der Wahrheit nicht ganz Ernst zu meinen und die Tatsachen so wiederzugeben, wie es ihm politisch dienlich ist:
Es ist “immer unerträglicher, mit welcher Unverfrorenheit Bürgermeister Peter Höß als Herausgeber des Monatshefts die Bürger einseitig informiert”.
Und auch eine klare Forderung hatte Bayerschmidt parat:

Wir fordern Bürgermeister Peter Höß letztmalig auf, sowohl im Gemeinderat als auch in Bad Wiessee im Blick die Bürger wahrheitsgemäß zu informieren und dabei Parteipolitik außer Acht zu lassen.

Erwartungsgemäß wies Bürgermeister Höß die Vorwürfe zurück:

Die Bürger werden so objektiv wie möglich informiert. Die Berichte zu den Sitzungen werden von den Mitarbeitern im Rathaus verfasst. Und darauf nehme ich absolut keinen Einfluss.

Der ein oder andere wird sich bei dem Thema an genau vor vier Wochen erinnern. Damals gab es die letzte Pressemitteilung der CSU. Und auch damals schon mit klaren Worten in Richtung Peter Höß, die dieser mit einer eigenen Pressemitteilung konterte.

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