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Unter Minus 20 Grad im Tal

Die „Eisbrecher“ vom Tegernsee

Von Nicole Kleim

Wer heute ein heißes Bad in der Tegernseer Seesauna nehmen und sich anschließend im See abkühlen will, braucht professionelle Hilfe. Denn erstmals seit sechs Jahren ist der Tegernsee wieder zum Teil zugefroren. Ein Auftrag für „Die Eisbrecher“.

Heute Morgen am Tegernsee: Damit sich die Saungäste im eiskalten Tegernsee abkühlen können, werden die Eisflächen ein kleines Stückerl aufgebrochen. / Foto: Seesauna monte mare

Seit Montag wird der Tegernsee stückchenweise für die Besucher der Seesauna aufgebrochen. Das berichtet Sauna-Betriebsleiterin Daniela Hidalgo. Minustemperaturen mit teilweise unter 20 Grad Celsius haben den See stellenweise in eine Eisfläche verwandelt. Jetzt ist also das passiert, worüber wir vor wenigen Tagen noch spekuliert hatten:
Der Tegernsee ist zugefroren. Ein seltenes Schauspiel. Zuletzt war dies vor sechs Jahren der Fall.

Während der See an den vergangenen zwei Tagen nur teilweise mit Eisschollen bedeckt war, sei er inzwischen etwa bis zur Mitte zugefroren, so Hidalgo. Ihr Thermometer zeigt aktuell minus 15 Grad an. Und auch heute Morgen sind die Eisbrecher wieder dabei, den See ein kleines Stückerl für die Saunabesucher aufzubrechen.

20 bis 30 Minuten verbringen sie dafür stehend im eiskalten Wasser. Spezielle Trockenanzüge schützen sie bis zu vier Stunden vor der Kälte. „Die Eisbrecher“ sind Mitarbeiter des Bauhofs. Zur Zeit kontrollieren sie täglich den „Eis“-Zustand des Tegernsees. Laut Hidalgo werden die Kosten „intern aufgeteilt“.

Rekordkälte und Eis auf dem Tegernsee / Fotos: Seesauna monte mare:


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