Seepromenade soll schöner werden

Es gibt viele Ideen, doch an der Umsetzung haperte es bisher. Das will der Gemeinderat nun ändern. Im kommenden Jahr soll endlich die Neugestaltung der Seepromenade in Angriff genommen werden.

Ein zu enger Pavillon, unbequeme Sitzbänke und eine halb verfallene Pergola: die Wiesseer Seepromenade soll schöner werden.

Städteplaner Eberhard von Angerer stellte in der vergangenen Gemeinderatssitzung die wichtigsten Maßnahmen für die kommenden Jahre in Bad Wiessee vor. Darunter auch der Dourdanplatz. Zum 1. Dezember wurden bei der Regierung von Oberbayern bereits die finanziellen Mittel eingereicht, die man im kommenden Jahr für Sanierungsmaßnahmen braucht.

Das wichtigste Projekt sei die Neugestaltung der Seepromenade. In der Bedarfsanmeldung sind Investitionen in Höhe von 600.000 Euro allein für die Seepromenade aufgeführt. Von Angerer hofft auf Finanzhilfen in Höhe von 60 Prozent der förderfähigen Kosten.

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Anfang 2018 werde es laut Städteplaner vermutlich eine Klausurtagung dazu geben, bei der die Gemeinde gemeinsam mit den Fachplanern über die genaue Gestaltung diskutiert. Dann wisse man vermutlich auch schon mehr über die Planungen der Familie Strüngmann im Uferbereich.

Endlich tut sich was

Ideen für die Wiesseer Promenade gibt es bereits viele, sogar ein eigens gegründeter Arbeitskreis hatte schon mehrmals getagt. Florian Sareiter (CSU) war daher froh, dass sich endlich was tut: „Es freut mich sehr, dass wir die Promenade nun zügig in Angriff nehmen. Ich denke, das ist wichtig.“ Fraktionsvorsitzender Kurt Sareiter schloss sich der Meinung an. „Das ist wirklich dringend.“

Von Angerer sieht vor allem bei der alten Holzpergola und beim Pavillon Handlungsbedarf, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden. Trotz der Enge des Pavillons und der unbequemen Bänke, sind die Konzerte immer gut besucht. Daher sieht von Angerer hier großes Potenzial. Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block) betonte: „Die Seepromenade hat Priorität – das haben wir auch der Regierung signalisiert.“

Ohne Gegenstimme billigte der Gemeinderat die Bedarfsanmeldung für die Städtebauförderung. „Bauen könnte man dann 2019. Sollte es aber schneller gehen, könnten wir sogar schon im nächsten Jahr im Herbst anfangen“, so von Angerer. Abschließend erinnerte Kurt Sareiter (CSU) auch nochmal an die schwierige Situation mit den Radfahrern und Fußgängern. „Man sollte im Zuge der Neugestaltung auch dieses Problem lösen.“

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