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Schlosskeller bekommt neues Gesicht

Bierbrauer als Schnapsbrenner

Von Christopher Horn

Seit November 2012 war der Schlosskeller in direkter Nachbarschaft zum Bräustüberl wegen Umbau geschlossen. Was dort genau passieren soll, war dabei lange Zeit ein Geheimnis.

Wir konnten nun einen ersten Blick in das neue Gewölbe werfen, das in Zukunft „Schlossbrennerei Tegernsee“ heißen wird. Bereits ab dem 1. Mai will das Herzogliche Brauhaus dort eigenständig Schnaps brennen.

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Wirt Guido Stocker kann die Neueröffnung am 1. Mai 2013 kaum erwarten
Wirt Guido Stocker kann die Neueröffnung am 1. Mai kaum erwarten

Die Arbeiten sind in vollem Gange. Am 1. Mai soll es gegen Mittag dann so weit sein ‒ der Schlosskeller wird in neuem Glanz erstrahlen und von nun an „Schlossbrennerei Tegernsee“ heißen. In Zukunft werden in der neuen Gaststätte rund 250 Personen Platz haben, gemütlich essen und trinken und vor allem den Prozess des Schnapsbrennens hautnah miterleben können.

Und das Brauhaus Tegernsee hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um das in den letzten Jahren im Vergleich zum Bräustüberl ein wenig ins Hintertreffen geratene Gasthaus aufzumöbeln. Die Bierexperten wollen dort zukünftig eigenen Schnaps produzieren.

Herzogin, Brauhaus und Wirt einig

Die Idee sei im letzten Jahr in Absprache mit der Herzoglichen Familie, dem Geschäftsführer der Brauerei Christian Wagner und ihm selbst entstanden, erzählt Guido Stocker. Der Wirt hatte den damaligen Schlosskeller erst Anfang 2012 übernommen, war aber davor bereits zwölf Jahre in der Gastronomie tätig. Der super Lage am See und der historischen Bedeutung des Gebäudes sei er sich unterdessen schon immer bewusst gewesen, doch Stocker ergänzt:

„Wir waren uns alle einig, dass hinsichtlich der Inneneinrichtung etwas passieren muss. So haben wir die komplette Inneneinrichtung erneuert, um von nun an eine gemütliche und angenehme Stimmung zu erzeugen.“

Dafür wurden vor allem helle Holztöne verbaut, der Boden ist aus Eichen-, die Tische unter anderem aus Ulmenholz. Seit vergangenen November sei man dabei, den Umbauplan in die Tat umzusetzen. Auch die Auflagen vom Denkmalschutzamt hielten sich in Grenzen, da man nichts am Gemäuer oder der Außenfassade verändert habe, so Stocker.

Im Laufe der Bauarbeiten kam dann eines zum anderen, die vormals dunkle Einrichtung wurde durch die jetzige ersetzt. Die Schnapsbrennerei wird dabei das Herzstück der neuen Gaststätte bilden.

Die Arbeiten im ehemaligen Schlosskeller laufen auf Hochtouren
Die Arbeiten im ehemaligen Schlosskeller laufen auf Hochtouren

„Ursprünglich wollten wir schon Anfang April fertig sein, doch der Umbau in einem so alten Gebäude förderte die eine oder andere Überraschung zutage“, so der Gastronom. Doch am 1. Mai soll es ‒ auch wenn der Stand der Arbeiten es noch nicht vermuten lässt ‒ endgültig losgehen mit der neuen Tegernseer Schlossbrennerei im ehemaligen Schlosskeller. Zu den Kosten der Umbaumaßnahmen wollte sich die Brauerei unterdessen nicht äußern.

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