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Forschung für Corona-Impfstoff kommt langsam voran

Die weitreichenden Folgen von Covid19 in unserem Landkreis und weltweit sind nicht zuletzt einem fehlenden Impfstoff zu verdanken. Die Forschung in zahllosen Nationen läuft auf Hochtouren, um dem Virus bei Erkrankung seine Gefahr zu nehmen oder präventive Schutzimpfungen durchführen zu können. Erfahrungen mit anderen Corona-Viren bilden hierbei die Grundlage, bis zu einem marktreifen Medikament dürfte jedoch noch einige Zeit vergehen.

Bisherige Erfahrungen kein Erfolgsgarant

Die aktuellen Entwicklungen im Landkreis Miesbach und ganz Deutschland zeigen, dass die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen zu einer allmählichen Reduktion der Fallzahlen beitragen. Viele Forscher warnen bereits vor einer zweiten Welle, falls zu schnell alle Restriktionen aufgehoben werden. Die Situation würde sich grundlegend ändern, wenn ein funktionierender Impfstoff zur Vorbeugung oder für Betroffene verfügbar wäre.

Erfahrungen mit Corona-Viren haben Ärzte und Forscher über die letzten Jahrzehnte sammeln können. Die Entschlüsselung einzelner Bestandteile und Wirkungsweisen des Virus ist der Forschung in Deutschland und weltweit über die letzten Monate gelungen. Hierbei halfen frühere Erkenntnisse über vorherige Generationen von Corona-Viren weiter, beispielsweise zur Entschlüsselung des Enzyms, das für den Wachstum des Virus verantwortlich ist. Hiermit ist man jedoch noch weit von einem wirksamen Wirkstoff entfernt.

Forschung an Viren und Genen ein komplexes Thema

Die strukturelle Analyse des Corona-Virus und anderen Erregern unterliegt Hochschulen, genauso wie privaten Forschungseinrichtungen in Firmen der Pharmaindustrie. Neben umfassendem Know-How ist die richtige Ausstattung der Labor wichtig, weshalb es auch auf die richtigen Hersteller von Laborabzügen und ähnlich sicheren Arbeitsplätzen ankommt. Diese fördern eine sterile und funktionelle Arbeitsumgebung, mit der verlässliche Ergebnisse erzielt werden und sich diese bei kleinen und großen Erfolgen schnell reproduzieren lassen.

Modernste Laborabzüge schaffen für Forscher und in der Chemieindustrie eine sichere Arbeitsumgebung. Durch den Abzug und die Arbeit mit verschiedenen Filtern wird sichergestellt, dass keine Chemikalien oder Erreger aus der jeweiligen Arbeitsumgebung austreten. Was im Umgang mit Gift- und Gefahrenstoffen eine Rolle spielt, ist genauso bei der Untersuchung von Keimen und Viren unerlässlich.

Das Risiko neuer Wirkstoffe und Medikamente verstehen

Die Forschung rund um Covid19 läuft auf Hochtouren, mit dem Wissen über früherer Viren ist zumindest eine Hemmung der viralen Wirkung möglich. Die alltägliche Erfahrung bringt zudem außergewöhnliche Erkenntnisse zum Virus hervor, immer wieder wird bei Rauchern ein milderer Verlauf der Viruserkrankung geschildert. In allen Fällen ersetzen mildernde Maßnahmen jedoch nicht die Einnahme eines geeigneten Wirkstoffs, der wie bei allen neuen Medikamenten einem Grundrisiko unterliegt.

Für Forscher an Wirkstoffen ist es essenziell, den Grad der Nebenwirkungen bis hin zur Sterblichkeit zu überprüfen. Tatsächlich gibt es bei jeder Art von Arznei potenzielle Überreaktionen, die lebensgefährlich werden können. Ernsthaft Erkrankte, für die eine Einnahme eines ungeprüften Wirkstoffs die letzte Hoffnung darstellt, würden sonst schnell vor einem moralischen Dilemma stehen. Bevor individuell abgeschätzt werden muss, ob ein Medikament weniger riskant, als der natürliche Verlauf des Virus’ ist, zögern Pharmaunternehmen mit der Markteinführung. Nicht zuletzt auch aus juristischen Gründen.

Prognose für Wirkstoff kaum möglich

Während die Bundesregierung regelmäßig über die neusten Entwicklungen rund um den Virus informiert, stehen Erfolgsmeldungen bezüglich eines Wirkstoffs noch aus. Manche Forscher halten am ambitionierten Ziel fest, einen Impfstoff bis Ende des Jahres zu finden. Andere halten wenige Jahre bis zu einem marktreifen Medikament für realistisch. Kein wirklicher Trost für Erkrankte und Betroffene.

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