“Frei ist es nimmer am Wallberg!”

von Laetitia Schwende

Wer zukünftig sein Auto am Wallbergparkplatz abstellen will, sollte lieber nicht seinen Geldbeutel vergessen. Seit kurzem kostet das Parken. Und zwar nicht wenig…

Wer parken will, zahlt nun am Wallberg einen Tagessatz von fünf Euro.

Ein empörter Anruf erreichte heute früh die Redaktion. Der Wallbergparkplatz sei abgesperrt und fünf Euro Parkgebühr werde verlangt. Abzocke, findet die Anruferin, zumal sie nur eine halbe Stunde mit ihren Hunden spazieren wollte.

Tatsächlich versperrt gleich nach dem Kreisverkehr an der Wallbergstraße ein Pickup die Durchfahrt zum Parkplatz. Über dem Stoppschild ist ein laminierter Zettel angebracht: “Parkplatz gebührenpflichtig, fünf Euro.” Seit zwei Wochen sei das jetzt so, erklärt der Herr von der Wallbergbahn, der abkassieren will. “Bis die Parkautomaten kommen, machen wir das, weil wir ja momentan eh keine Arbeit haben.”

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Frei ist es nimmer am Wallberg.

Aber mit Corona habe das Ganze überhaupt nichts zu tun. Der Parkplatz ist in privatem Besitz, er gehört zur Wallbergbahn, somit sind die Parkgebühren eine reine Entscheidung der Wallbergbahn. Hintergrund der Gebührenerhebung sei laut Gerhard Hofmann von der Gemeinde Rottach-Egern, dass die Bahn sich ja irgendwie weiter finanzieren müsse.

Es ist kein Betreib möglich, Räumung und Unterhalt müssen aber trotzdem gewährleistet sein. Wenn man also schon räumen muss, werde die Bahn wohl auch etwas dafür verlangen, denn Tourengeher und Spaziergänger nutzen den Parkplatz ja weiterhin, so Hofmann. Ähnliches ist nun scheinbar auch für den Suttenparkplatz vorgesehen.

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