Sobald die Temperaturen in Bayern kälter werden, ist es in den eigenen vier Wänden schnell ungemütlich. Das gilt besonders, wenn die Heizung nicht tut, was sie soll. Gerade in Altbauten ist es oft der Fall, dass selbst beim Hochdrehen der Heizung nicht ausreichend Wärme entsteht. Durch schlecht gedämmte Wände, hohe Decken oder eine ungünstige Installation bilden sich Wärmebrücken, was nicht nur die Heizkosten in die Höhe treibt, sondern auch Feuchtigkeitsschäden und Schimmel auslöst. Es gibt einige Tipps und Tricks, um die Leistung der Heizung zu verbessern.
Heizen während der Wintermonate: Das unterstützt die Leistung
Wenn die Heizung auf vollen Touren läuft, die Wohnung aber dennoch nur mäßig warm wird, kann das mehrere Ursachen haben. Zunächst können Sie prüfen, ob der Heizkörper voll funktionstüchtig ist. Wird er nur oben warm und nicht im Bereich der Heizelemente, ist möglicherweise zu wenig Wasser im Kreislauf. Kontrollieren Sie die Menge und füllen Sie diese gegebenenfalls nach. Wird die Heizung nur unten warm, ist wahrscheinlich Luft in den Rohren. Hier lohnt es sich, den Heizkörper zu entlüften. Fühlt sich der Heizkörper nur lauwarm an, hat er die eingestellte Temperatur erreicht und sollte vorübergehend auf eine höhere umgestellt werden. Aber auch die Größe des Zimmers und die Dämmung spielen eine Rolle. Wenn die Heizungsleistung nicht ausreicht, können Sie nur bestimmte Räume heizen und sollten auf jeden Fall immer die Türen geschlossen halten. In der Nacht ist es wichtig, die Rollläden herunterzulassen oder schwere Vorhänge zu nutzen, die die Kälte von außen abhalten. Achten Sie auch darauf, dass die Heizung nicht von Möbeln blockiert wird. Diese sollten mindestens eine Handbreit entfernt stehen, um die Wärmeverteilung nicht ungünstig zu beeinflussen.
Heizung dämmen: Diese Möglichkeiten gibt es
Wenn die Heizung im Keller ist, die Wohnung aber in den oberen Stockwerken geheizt werden soll, kann das Dämmen der Heizungsrohre eine Lösung sein. Im Baumarkt gibt es dämmende Rohrschalen, die verhindern, dass die aufsteigende Wärme vom Keller zur Wohnung verloren geht. Auch eine Heizkörperverkleidung ist eine gute Idee. Sie sieht nicht nur dekorativ aus und erhöht die Sicherheit, sie kann auch die Wärmestrahlung in den Raum hinein verbessern. Eine Voraussetzung dafür ist, dass es sich um eine moderne Konstruktion aus hochwertigen Materialien handelt, die Wärme durchlassen. Hervorragend geeignet sind reflektierende Materialien und Verkleidungen mit Öffnungen, die für eine bessere Luftzirkulation sorgen.
Richtiges Heizen für angenehme Wärme im Raum
Teilweise kann es besser sein, die Räume durchgängig zu heizen, um stark abgekühlte Räume zu vermeiden. Das ist jedoch abhängig von der Art der Wohnung. In Neubauten ist das selten notwendig. Hier eignet sich das Stoßlüften eher. Die Heizung wird dabei heruntergedreht, um mehrmals am Tag die Fenster zu öffnen und die alte Luft durch frische zu ersetzen. Umweltschonend ist eine gute Platzierung der Heizkörper, etwa unter dem Fenster, und bei Bedarf, eine nachträgliche Sanierung und Dämmung der Wände und Böden.
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