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Moderne und digitale Zahlungsmittel

Von Extern

Im Zeitalter des Konsums und der Digitalisierung sind Neuerungen im Zahlungsverkehr unumgänglich. Doch hat der Zahlungsverkehr seit jeher Weiterentwicklungen erlebt. Aber welche neuen und mobilen Zahlungsmöglichkeiten gibt es und wie funktionieren sie? Diese Fragen werden im Folgenden thematisiert.

Zahlungsmittel im Wandel

Wo zu Beginn noch Waren gegen Waren eingetauscht wurden, wurden bald Edelsteine und Edelmetalle als praktikables Zahlungsmittel eingeführt. Aber nach einigen Jahrhunderten wurde auch hier mit Zahlung in Form von Schecks ein Fortschritt ermöglicht. Die Schecks wurden dann vom Bargeld weitestgehend verdrängt und heute erlebt man weitere Trends. Das Bargeld wird nämlich von der Kartenzahlung beziehungsweise von anderen digitalen Zahlungsmöglichkeiten verdrängt. In skandinavischen Ländern wie Norwegen und Schweden wird bereits zum Großteil auf Bargeld verzichtet. Und auch hier in Deutschland ist ein klarer Trend, weg vom Bargeld zu erkennen. Und nun kann man auch noch mit dem Handy bezahlen. Die Zahlungsmöglichkeiten unterliegen also einer stetigen Entwicklung und werden es wohl auch in Zukunft.

Kartenzahlung noch einen Schritt weiter

In den vergangenen Jahren kam eine weitere Zahlungsmöglichkeit für Karteninhaber auf den Markt. Mit dem NFC-Verfahren (Near Field Communication) wurde ein schnelleres und einfacheres System zur Verfügung gestellt. Denn wenn vorher die Karte noch in den Kartenleser eingesteckt wurde, kann sie nun einfach angehalten werden. Zudem ist es bei kleineren Beträgen unter 25 Euro möglich, ohne die Eingabe der PIN zu bezahlen. Diese Möglichkeit hat den bereits sehr schnellen Zahlungsakt um ein Vielfacheres beschleunigt.

Mit dem Handy im Geschäft bezahlen

Als sei die tolle und schnelle Möglichkeit, per NFC-Verfahren zu bezahlen noch nicht genug, haben einige Visionäre diese Idee noch weiter entwickelt und eine Möglichkeit gefunden, die Hosentaschen der Konsumenten weiter zu erleichtern. Denn in der heutigen Zeit hat so gut wie jeder Bewohner eines Industrielandes, ab der beschränkten Geschäftsfähigkeit mit 14 Jahren, einen eigenen Taschencomputer stets zur Hand. Das Smartphone. Diese digitalen Taschenmesser können im Handumdrehen die Technik einer handelsüblichen Bezahlkarte mit unterbringen. Und so war die Idee geboren, das NFC-Verfahren ebenfalls mit dem Smartphone zu nutzen und somit einfach mit Handy bezahlen zu können. Dafür hat jeder Smartphone Hersteller oder jede Bank ihre eigene App. In die App werden die Daten der Bezahlkarte übertragen und verifiziert. Und schon kann es losgehen.

Zudem gibt es noch eine weitere Möglichkeit, mit dem Handy zu bezahlen. Händler können per QR-Code die Zahlungsangaben dem Smartphone des Käufers übertragen.

Kartenzahlung mit Unterschrift oder PIN

Die derzeit am meisten verbreitete Zahlungsmöglichkeit ist die Kartenzahlung. Dabei gibt es die Debit- und die Kreditkarte. Der Karteninhaber der Debitkarte kann mit der Karte auf den vorhandenen Betrag bei seiner Hausbank verfügen. Wobei der Karteninhaber der Kreditkarte über einen zur Verfügung gestellten Kreditrahmen seiner Hausbank verfügen kann. Die Zahlung läuft entweder über das ELV-System (elektronisches Lastschriftverfahren), wobei der Karteninhaber per Unterschrift identifiziert wird, oder per EC-Cash-System, wo der Karteninhaber per PIN-Eingabe identifiziert wird.

Digitale Bezahldienste revolutionieren die Überweisung

Die bisher vorgestellten Zahlungsverfahren hatten immer die Grundlage, dass der Zahler eine Debit- oder Kreditkarte von einem Kreditinstitut in seinem Besitz hat. Doch auch dafür gibt es Alternativen. Einige Anbieter aus dem In- und Ausland bieten Plattformen an, auf denen die Benutzer sich untereinander Geld senden können. Doch wo ist der Unterschied zur Überweisung bei der Bank?

Ganz einfach: Auf diesen Plattformen ist das Überweisen an Freund und Verwandte völlig kostenfrei. Zudem ist der zu übertragende Betrag direkt auf dem Konto des Empfängers. Somit entfallen die lästigen Bearbeitungstage bei der klassischen Banküberweisung.
Das Bezahlen bei Händlern kostet eine Gebühr im einstelligen Prozentbereich, bringt dafür aber eine Menge Käuferschutz und Service mit sich. Diese Anbieter haben natürlich auch Apps für das Smartphone, sodass auch hiermit bequem von überall aus bezahlt werden kann.

Fazit

Neue Zahlungsmittel bringen neue Chancen und Risiken mit sich. Es zeigt sich, dass der Zahlungsverkehr der vorherigen Generationen nicht mehr mit dem der heutigen zu vergleichen ist. Genauso wie sich der Zahlungsverkehr nach der heutigen Generation enorm verändern wird. Und somit wird jeder im Wandel der Zeit auch sein eigenes Zahlungsverhalten anpassen.

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