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Gemeinde Gmund beteiligt sich an Kosten

Neuer Steg für Gmunder Wasserwacht

Von Nicole Kleim

Die Gmunder Wasserwacht will einen neuen Anlegesteg am Seeglas. Bei der Gemeinde bat sie um eine finanzielle Beteiligung an den Baukosten in Höhe von insgesamt 50.000 Euro.

Wasserwacht Gmund bekommt ihren neuen Steg von der Gemeinde bezuschusst.
Wasserwacht Gmund bekommt ihren neuen Steg von der Gemeinde bezuschusst.

Damit die Gmunder Wasserwacht bei jedem Wasserstand problemlos anlegen kann, will sie einen neuen Steg bauen – mit einer Gesamtlänge von 40 Metern. Der Steg soll linksseitig neben den Schienen der Slipanlage verlaufen und ein schnelleres und sicheres Ausrücken der Wasserwachtler ermöglichen. Schneller und sicher deshalb, weil die Rettungsstation dadurch näher und der Schwimmbereich weiter entfernt ist.

Eine Baugenehmigung sowohl vom Landratsamt als auch von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung läge bereits vor, so hieß es in einem Schreiben der Wasserwacht an die Gemeinde. Die gesamten Baukosten gab man mit 50.000 Euro an, die – neben einer Eigenleistung der Wasserwacht – allein über Spenden finanziert werden sollen.

Insgesamt 30 Firmen und Privatpersonen habe die Wasserwacht zwecks einer finanziellen Unterstützung bereits angeschrieben, erklärte Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) in der gestrigen Gemeinderatssitzung. Bislang lägen 12.900 Euro von insgesamt sieben Geldspendern vor.

Die Frage sei, in welcher Höhe man sich an dem Steg beteilige, sagte der Bürgermeister. Sein Vorschlag: Die Gemeinde übernimmt zehn Prozent der Gesamtkosten, also 5.000 Euro. Fast entschuldigend fügte er hinzu, dass sicherlich noch Geldspenden eingehen werden. Immerhin stünden noch Beträge verschiedener Stiftungen aus.
Franz von Preysing (CSU) befürworte den Vorschlag:

5.000 Euro sind eine gute Sache. Die Wasserwacht macht sehr viel in Eigenleistung und hat nicht sehr viele Einnahmequellen.

Auch Alfons Wagner (CSU) steht als „alter Wasserwachtler“, wie er selbst anmerkt, hinter dem Projekt: „Der bisherige Steg ist arg seicht, wenn der See einen niedrigen Wasserstand hat. Die Wasserwacht ist immer da, wenn Not am Mann ist – vielleicht sollte man sogar noch etwas drauflegen.“ Christine Zierer (FWG) schloss sich dem Gesagten an. Den letzten Satz schien der Bürgermeister nicht ganz verstanden zu haben, als er scherzend nachhakte: „Wie bitte?! Hier ist gerade die Akustik sehr schlecht.“

Bürgermeister von Preysing lobte abschließend die Arbeit der Wasserwacht – insbesondere die einwöchige Unterstützung der Ehrenamtlichen im Ferienlager – und sprach seinen Dank aus.

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat eine Spendenbeteiligung in Höhe von 5.000 Euro.

Hier die Stelle, an der der neue Steg geplant ist:

luftbild-seeglas


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