Wandern am Tegernsee
Der Tegernsee ist etwa neun Quadratkilometer groß und gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Oberbayerns. Der Blick vom Ufer reicht auf das klare Wasser und entlang einer wunderschönen Flora. Nicht weit vom See entfernt gibt es verschiedene Wasserfälle, die über Wanderwege einfach zu erreichen sind. Überhaupt bietet die Voralpenwelt viel Gelegenheit, mit der Natur in Kontakt zu treten. Wandertouren verlaufen gemütlich über die schönsten Aussichtspunkte. Das macht zu zweit ebenso viel Spaß wie mit der ganzen Familie. Farbenprächtige Pflanzen und Stauden wachsen überall, dazu rufen die Berge, von deren Gipfeln ein atemberaubender Blick über die gesamte Landschaft gelingt. Wer Lust hat, kann sich auf der Alm kulinarisch verwöhnen lassen oder auf Entdeckungsreise gehen, mit einer Tour, die über den Hirschberg, Riederstein und Wallberg führt, auf der auch der eine oder andere Steinadler zu sehen ist. Als die beste Zeit zum Wandern am Tegernsee gelten die Monate Oktober, April und Mai.
Wintertour und Skifahren am Tegernsee
Sobald der erste Schnee fällt, ist der Skiurlaub möglich. Zu den beliebtesten Bergen, die auch das Rodeln und Schneeschuhwandern erlauben, gehört der Wallberg, mit seiner 3,2 Kilometer langen Skipiste. Diese ist eine echte Herausforderung für Profis und wird nicht umsonst „schwarze Abfahrt“ genannt. Die Strecke ist präpariert und benötigt Erfahrung. Familienfreundlicher ist die Naturrodelbahn mit 6,5 Meter langer Abfahrt, die als eine der längsten Rodelstrecken in Deutschland gilt. Die Fahrt aus einer Höhe von 800 Metern dauert fast eine halbe Stunde. Die Nutzung ist kostenlos, dazu gibt es einen Schlittenverleih.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten
In Kaltenbrunn bei Gmund steht die beeindruckende Statue von König Ludwig II. Obwohl der Monarch nur einmal in Kreuth übernachtet hat, wurde sie dort aufgestellt, weil sie ein Geschenk von Franz Josef Strauß an seinen Freund Josef Schörghuber war, der sie dann in Kaltenbrunn der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Gleich neben dem Denkmal gibt es einen großartigen Biergarten mit Seeblick. Wanderungen zum Wallberg ermöglichen auch die Besichtigung der Walbergkapelle zum Heiligen Kreuz. Die kleine Kirche bietet eine einzigartige Aussicht und stammt aus dem Jahr 1907. Lohnenswert ist für Kulturinteressierte auch der Besuch im Kutschenmuseum Gsotthaber Hof. Auf knapp 700 Quadratmeter stehen verschiedene Fahrzeuge, die von der Kutsche über den Schlitten bis zum Gäuwagerln reichen. Der Eintritt in das Museum ist kostenlos.
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