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Bad Wiessee

Neuer Eigentümer für Haus am Ortseingang

Das Haus direkt an der Hauptstraße von Bad Wiessee ist fast jedem bekannt. Das Grundstück wirkt von außen wenig gepflegt und teils heruntergekommen. Jetzt will ein neuer Eigentümer etwas ändern.

Am Roma-Haus in Bad Wiessee soll sich bald was tun.

Ein Schandfleck, ein Hingucker oder auch einfach „ein alter Bekannter“, wie es der zweite Bürgermeister Robert Huber in der gestrigen Bauausschusssitzung in Wiessee nannte. Die Rede ist von einem Haus am Ortsende von Wiessee auf der rechten Seite der Hauptstraße kurz vor der Gärtnerei Gaugenrieder, das wohl jedem bekannt sein dürfte.

Das Gebäude ist heruntergekommen und optisch keine einladende Begrüßung am Ortseingang des Kurortes. Hier soll sich jetzt endlich was tun. Wie der Bauamtsleiter Helmut Köckeis verkündete, gebe es einen neuen Eigentümer, der auch selbst einziehen will.

Froh, dass sich was tut

Der Bauantrag ist einfach gehalten. Lediglich das Dach soll um 1,20 Meter angehoben werden, damit auch hier noch eine Etage für Wohnungen entstehen kann. Dabei handelt es sich auch nur um die eine Seite des Gebäudes, die bisher etwas niedriger war. Die andere bleibt wie sie ist.

„Wir können froh sein, dass das wieder einer ordentlichen Nutzung zugeführt wird“, so Köckeis. Das Erdgeschoss werde schon länger gewerblich genutzt. Das solle auch in Zukunft so bleiben. Vor einem Jahr habe schon ein anderer Interessent angezeigt, das Grundstück kaufen zu wollen. Seine Pläne wäre dann deutlich umfangreicher ausgefallen.

Ausschuss ist einverstanden

Florian Sareiter (CSU) betonte: „Wir sind froh, dass sich was tut. Das hier kann nur schöner werden.“ Denn trotz der Aufstockung wird das Haus immer noch niedriger sein, als andere Gebäude in der Umgebung. Eine Aufstockung sei in der heutigen Zeit ein guter Weg, wenn man die Wohnungsnot sieht, meint Sareiter weiter.

Auch sein Parteikollege Kurt Sareiter stimmte dem zu. „Solche Dachanhebung werden uns sicher noch oft treffen.“ Das sei ja gerade wegen der Wohnungsengpässe eine Empfehlung der Staatsregierung. Der Bauausschuss stimmte dem Antrag deshalb einstimmig zu, unter der Voraussetzung, dass die Veranda wegkommt, um dafür die nötigen Stellplätze unterzubringen.


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