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Föching: 65.000 Euro Schaden bei Unfall durch Schneeglätte

Rosenheimer zerlegt Sportwagen

Von Robin Schenkewitz

„Rennwagen“ mit Breitreifen auf schneeglatter Autobahn – dass sich das nicht gut verträgt, musste am Mittag der Fahrer eines Audi R8 auf die harte Tour erfahren. Bei starkem Schneefall und schneebedeckter Fahrbahn zerstörte er in weiten Teilen seinen Sportwagen.

Bei dem heutigen Unfall wurde diese 200.000 Euro teure Nobelkarosse zerstört. / Foto: Thomas Gaulke
Bei dem heutigen Unfall wurde diese 200.000 Euro teure Nobelkarosse zerstört. / Foto: Thomas Gaulke

Der 21-jährige Rosenheimer war auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs. Auf Höhe Föching geriet der Wagen dann außer Kontrolle und prallte mehrfach in die Mittelleitplanke. Zwei weitere Wagen, ein Sattelzug und ein VW Polo, wurden ebenfalls in den Unfall verwickelt. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte dichtes Schneetreiben und die Fahrbahn war schneebedeckt.

Schwer getroffen hat es insbesondere die Insassen des Polo. Wie die Polizei berichtet sind die 33-jährige Fahrerin aus München sowie ihre 44-jährige Mitfahrerin mit Verdacht auf Verletzungen an der Halswirbelsäule ins Krankenhaus Agatharied eingeliefert worden. Die Feuerwehr Holzkirchen sicherte die Unfallstelle ab, zwei Fahrspuren wurden zur Versorgung der Verletzten und Bergung der Autos gesperrt. Es bildete sich ein sieben Kilometer langer Rückstau, der fast bis zur Raststätte Hofolding reichte.

Deutlich zu schnell unterwegs

Unterschiedliche Angaben gibt es über die Ursache für den Zusammenstoß. Wie die Polizei mitteilt, habe der Audi-Fahrer angegeben, dass die Polo-Fahrerin vor ihm plötzlich von der linken auf die rechte Fahrspur gewechselt sei und damit den Unfall ausgelöst habe.

Nicht sehr glaubhaft finden allerdings die Beamten diese Aussage. „Die Schäden lassen darauf schließen, dass sich der Audi, mit sehr breiten Sommerreifen bestückt, bereits drehte und dann mit der Fahrertür in das Heck des Polo stieß.“ Gestützt wird die Aussage vom Fahrer des Sattelschleppers, der angibt, dass der 21-Jährige deutlich zu schnell unterwegs gewesen sei.

Ein paar Eindrücke vom Unfallort (Alle Fotos: Thomas Gaulke):

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

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