Schutz gegen die Wassermassen

Das Hochwasser im Jahr 2013 sitzt noch vielen in den Knochen. Bei anhaltendem Regen kommt gleich wieder die Sorge, dass es wieder so weit ist. Seit dem letzten Hochwasser vor zwei Jahren werden rund um den Tegernsee mehrere Maßnahmen zum Schutz getroffen. Eine weitere kommt jetzt am Alpbach.

Der Alpbach in Tegernsee kann zu Hochwasserzeiten über die Ufer treten.
Der Alpbach in Tegernsee kann zu Hochwasserzeiten für die Anlieger zur Gefahr werden.

Er entspringt ca. 1.150 Meter über dem Meeresspiegel, hat eine Länge von 4,8 Kilometern und wird von zahlreichen Nebenbächen gespeist: der Alpbach. Bei starkem und anhaltendem Regen sammelt der Bach daher auch große Mengen Wasser. Doch teilweise auch zu viel, gerade wenn er durch die Stadt Tegernsee strömt.

Berechenbarer Schutz

Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim hat nun die bei Hochwasser gefährdeten Gebiete ermittelt und gesichert. „Gefahrenpunkte werden mithilfe von sogenannten hydraulischen Berechnungen analysiert und erkannt“, so Paul Geisenhofer, Leiter des Wasserwirtschaftsamts.

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Die Behörde hat dies bereits für den Tegernsee, die Rottach und den Alpbach gemacht. Von Letzterem liegen nun die Ergebnisse vor. Aus diesen wird eine Karte erstellt, die aufzeigt, welche Gebiete durch die Wassermassen gefährdet sind.

Auf dieser Grundlage erfolgt dann eine vorläufige Sicherung des Überschwemmungsgebiets am Alpbach. Das bedeutet jedoch keine baulichen Maßnahmen, sondern weist Betroffene nur auf die konkrete Gefahr hin. So können je nach Bedarf Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

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