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Sonnenschutz in Tegernseer Kinderkrippe – Was Eltern bei ihren Kindern beachten sollten

Von Eduard

Bei der Übergabe des Sonnensegels in der Tegernseer Kinderkrippe.

Erst vor kurzem hat der Tegernseer Stadtrat entschieden, dass die evangelische Kinderkrippe um mindestens 12 neue Plätze erweitert wird. Und nun hat die Einrichtung ein neues Sonnensegel erhalten. Herbert Fischhaber, der zweite Vorsitzende des Notarztfördervereins und Landrat Jakob Kreidl übergaben die Spende gestern an Pfarrer Martin Weber und die Krippenleiterin Tina Weber.

Mit dabei war auch der Wiesseer Hautarzt Prof. Dr. Hans-Wilhelm Kaiser, der betonte, wie wichtig ein geeigneter Sonnenschutz gerade bei den kleinstern zur Prohpylaxe aktuter und chronischer Lichtschäden sei.

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“Da unsere Kinder keine Erfahrung im Umgang mit der Sonne haben und die eingetretenen Schäden oftmals erst zu spät bemerkt werden, müssen alle Eltern für den Schutz ihrer Kinder sensibilisiert werden und sich ihrer Verantwortung diesbezüglich bewusst sein.”

In einer Pressemitteilung des Notarztfördervereins wird nochmal auf die Bedeutung des Lichtschutzes, gerade für Babys, hingewiesen und erklärt wie man das eigene Kind am besten schützt:

Dem konsequenten Lichtschutz von Babys und Kindern ist eine sehr große Bedeutung beizumessen. Dies ist allerdings nicht immer einfach umsetzbar, da sich Kinder insbesondere in den Sommermonaten viel an der frischen Luft aufhalten sollen und wollen, um ihren Bewegungsdrang zu stillen und um zu spielen.

Aktivitäten an der frischen Luft stärken nachhaltig die Abwehr­kräfte, halten die Kinder gesund und sind demzufolge unabdingbar für deren Entwicklung. Entsprechend hoch sind die Risiken einer unkontrollierten Sonnenexposition und die hiermit verbundenen Gefahren; umso wichtiger ist also das Wissen um die Anwendung von Schutzmechanismen vor UV-Licht.

Babys sollten in den ersten zwölf Lebensmonaten überhaupt keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Sonnenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut mit Zusatz chemischer UV-Filter sind aufgrund potentieller toxischer und photosensibilisierender Effekte bei Babys nicht einzusetzen.

Physikalische Lichtschutzsubstanzen mit Mikropigmenten – so genannte mineralische Filter – dürfen verwendet werden, können jedoch bei Anwendung am gesamten Körper zu einer Überhitzung durch Reduktion der Schwitzfunktion führen. Zudem ist darauf zu achten, dass all diese Präparate rechtzeitig (eine halbe Stunde vor Sonnenexposition), ausreichend dick und wiederholt aufgetragen werden sowie einen geeignet hohen Lichtschutzfaktor mit Breitbandwirkung im UV-A- und UV-B-Bereich und einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 bis 20 aufweisen.

Die genannten Sonnenschutzmittel sind im Kindesalter nur begrenzt einsetzbar und immer mit im Folgenden beschriebenen Mechanismen zu kombinieren, welche eine übergeordnete Rolle spielen:

1. Kinder dürfen sich vor allem in der Mittagszeit zwischen 11 und 13 Uhr aufgrund des hohen Einfallswinkels der Sonne wenn überhaupt, nur im Schatten aufhalten. Schutz stellen demzufolge Schattenspender wie Sonnensegel dar.

2. Ein textiler Sonnenschutz in Form geeigneter sonnendichter, eng gewebter, dunkler Kleidung ist unabdingbar.

3. Hüte mit breiter Krempe und Nackenschutz sind zum Schutz von Gesicht und Hals notwendig.


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