Spaß am Spiel: So profitieren Studenten von Videospielen

Das Studentenleben ist die freiste, schönste Zeit des Lebens, sagen die einen. Studentendasein bedeutet Stress, Lernmarathon und Geldmangel, sagen die anderen.

In jedem Fall sind die Jahre als Student eine besondere Lebensphase, in der in aller Regel mehr Zeit für Freizeitspaß und Unterhaltungsprogramm zur Verfügung steht als später im Berufsalltag. Kein Wunder also, dass sich Videospiele gerade unter Studenten großer Beliebtheit erfreuen. Reine Zeitverschwendung für Nerds? Von wegen! Dieser Artikel erklärt anhand fünf praktischer Vorteile, wie Studenten von Videospielen profitieren können.

Vorteil #1: Kognitive Leistungsfähigkeit

Videospiele machen intelligent! Forscher an der University of Glasgow fanden heraus, dass vermehrtes Videospielen Studenten dabei helfen kann, erfolgreiche Kommunikations- und mentale Anpassungsfähigkeiten zu entwickeln. Das Spielen von Minecraft, Warcraft III oder Borderlands 2 ermutige zum kritischen Denken und reflektierten Lernen. Der lösungsorientierte Erfindungsreichtum, den Studis beim Zocken von Videospielen an den Tag legt, führt somit zu verbesserten kognitiven Fähigkeiten im Studium.

Vorteil #2: Günstiges Hobby

Studenten haben eigentlich nie besonders viel Geld, daher wählen sie am Liebsten günstige Freizeitbeschäftigungen aus. Ein wunderbares Beispiel aus dem Gaming-Sektor ist ein Online Casino, in dem Studenten kostenlos Slots spielen können. Das bringt genauso viel Spaß wie in einer echten Glücksspielhalle, aber ist durch den Gratisfaktor wesentlich studentenfreundlicher. Zudem ist die Auswahl deutlich größer, denn im Internet warten dutzende Automaten-Games auf gewinnhungrige Spieler.

Vorteil #3: Ablenkung in Lernpausen

Jeder Student kennt diese Phasen am Ende jedes Semesters, in der er sich nur zwischen Bett und Bibliothek hin- und herschleppt: Lernen ist angesagt! Das ist zwar ganz normal und gehört zum Studentenleben dazu, doch für ein effektives Pauken sollten Studis sich auch bewusste Pausen gönnen. Videospiele bieten dafür die perfekte Möglichkeit, denn nach einer aktiven Zerstreuung beim Gaming lernt es sich anschließend gleich viel besser. Und hierbei handelt es sich nicht um eine Rechtfertigungsstrategie fürs Aufschieben, denn der Nutzen von Videospielen in Lernpausen ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Vorteil #4: Psychische Gesundheit

Kaum zu glauben, aber wahr: Laut einer Studie der University of California könnten Videospiele bei der schweren und weit verbreiteten psychischen Erkrankung Depression helfen. Die Forscher testeten eine innovative neue Therapieform, bei der Patienten spielerisch anhand sechs Drei-Minuten-Games mit ihren persönlichen Erinnerungen konfrontiert werden. Ziel ist es, den Patienten durch die Wiederholung dieser Einheiten ein Gefühl der Kontrolle über ihre Krankheit zu geben. Bei den 160 Probanden, an denen diese neuartige Videospiel-Therapie getestet wurde, konnten bereits positive Effekte festgestellt werden.

Vorteil #5: Abbau von Aggressionen

Entgegen der geläufigen Laien-Meinung macht Videospielen in keinster Weise aggressiv – im Gegenteil! Die neueren Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Aggressionen durch Videospiele sogar abgebaut werden können. Wenn Studenten also einen Groll gegen ihren Professor hegen, dann müssen sie nicht in ein teures Kick-Boxing-Studio fahren, um diesen loszuwerden. Ein paar Stunden Gaming löst das Problem ebenso gut und macht nebenbei noch schlau.
Videospiele bieten also insbesondere für Studenten einen vielfältigen Nutzen. Es scheint gerade so, als seien sie die neue Wunderwaffe. Sie machen intelligent und gesund, sind preiswert und helfen beim Lernen sowie beim Abbau von Aggressionen. In diesem Sinne: Ran an die Konsole oder das Smartphone!


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