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Tegernsees 2. Bürgermeister gefährdet Seesteg #2 – Und konkretisiert Anschuldigungen gegen Finanzminister Fahrenschon

Von Redaktion

Anmerkung vom 21. September / 21:21 Uhr:
Gerade zurück von der Tegernseer Stadtratssitzung. Und immer noch perplex darüber, was ich da gerade gesehen bzw. gehört habe. Denn Anton Staudacher hat auf Anfrage aus dem Stadtrat was an seinen Aussagen vom 14. August dran sei, die damals formulierten Anschuldigungen gegenüber Finanzminister Georg Fahrschon nicht nur bestätigt, sondern auch noch konkretisiert:

Das hab ich so gesagt und würde es auch wieder sagen.
Vor 2 Jahren hatte ich ja Georg Fahrenschon persönlich getroffen. Und damals hatte ich auch den Eindruck, dass persönliche Interessen vorliegen. Wobei es da sogar um ein konkretes Grundstücksgeschäft eines Freundes ging.

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Zu seinem neuerlichen Rundumschlag – dieses Mal eben in einer öffentlichen Stadtratssitzung – durften die Vorwürfe gegenüber der Seenverwaltung nicht fehlen:

Bei der Sachlage müsste er (Anm. d. Red.: Georg Fahrenschon) sich für den Steg entscheiden.
Dass aber eine Behörde die Entscheidung vorwegnimmt, ist schon sehr komisch. Wobei die Seenverwaltung, in der heutigen Form, auf Vordermann gebracht gehört. So ist das ganze nur eine destruktive Vorwegnahme der Entscheidung seitens der Behörde. Das kann`s ja auch nicht sein.

Ich denke man muss dazu nichts weiter sagen. Jedoch darf man gespannt sein auf die Reaktion aus der Seenverwaltung und dem Finanzministerium.

Ursprünglicher Artikel vom 14. August:

Anton Staudacher

“Anton Staudacher tritt in mediales Fettnäpfchen und bezichtigt Finanzminister Georg Fahrenschon der Günstlingswirtschaft.”

So könnte man den heutigen Beitrag der Tegernseer Zeitung zum Thema Seesteg ebenfalls betiteln. In dem ausführlichen Artikel auf Seite 1 und 3, der zum ersten Mal den kritischen Sachverhalt differenziert beleuchtet, lässt sich Tegernsees 2. Bürgermeister über den Finanzminister aus. Befragt unter welchen Bedingungen sich Georg Fahrenschon gegen den Seesteg stellen könnte, antwortet er:

Er hat gute Freunde am Tegernsee, denen er einen Gefallen tun will.

Damit tut sich natürlich Anton Staudacher selbst keinen Gefallen und dem Seesteg schon gar nicht.
Denn die Antwort fällt erwartungsgemäß scharf aus:

Abgesehen davon, dass sie nicht den Tatsachen entspricht, sollte sich Herr Staudacher überlegen, ob er durch derartige Verunglimpfungen dem Projekt hilft.

Wirklich neues oder erhellendes bringt der Artikel ansonsten aber nicht. Nur das gute Gefühl, dass auch die Tegernseer Zeitung endlich Ihrer journalistischen Pflicht nachkommt und bei diesem kontroversen Thema mit den entscheidenden Leuten gesprochen hat.

Dass das ganze leider erst nach 10 Tagen passiert, trübt das Gefühl etwas. Und besser wird dieses Gefühl auch nicht wenn man bedenkt, dass die verantwortliche Redakteurin vor knapp 1 1/2 Wochen einen Beitrag veröffentlicht hat, in dem sie einfach nur das wiederkaut was Ihr Bürgermeister Janssen vor seinem Urlaub in den Notizzettel diktiert.

Denn die Dokumente, auf die sich die Zeitung heute beruft, sind 2 Monate alt. Die Fragen, die gestellt werden, waren auch letzte Woche bekannt. Und der Fehler im System Janssen trat schon bei der letzten Stadtratssitzung auf.

Schade nur, dass Peter Janssen, wegen seinem Urlaub, dieses Mal nicht befragt werden konnte. Wobei dann hätten wir die mediale Unprofessionalität des 2. Bürgermeisters nicht so offensichtlich vor Augen geführt bekommen.

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