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300.000 Euro Sachschaden an Wohnhaus

Dachstuhlbrand in Otterfing

Von Cornelia Schramm

Der Dachstuhl eines Wohnhauses im Otterfinger Adalbert-Stifter-Ring brannte heute am späten Vormittag. Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren Otterfing, Föching, Holzkirchen und Arget. Jetzt wurde die Ursache für den Brand bekannt.

Der Dachstuhl eines Wohnhauses in Otterfing hatte am Vormittag Feuer gefangen.
Einsatzkräfte aus Otterfing, Holzkirchen, Föching und Arget waren vor Ort / Quelle: Thomas Gaulke

Am heutigen Vormittag gegen 11:30 Uhr hatte der Dachstuhl eines Otterfinger Mehrfamilienhauses Feuer gefangen. Im 1. Stock waren mehrere Zimmer in Brand geraten. Das Feuer griff in der Folge auf Speicher und Dachstuhl über.

Vor Ort waren Einsatzkräfte aus Otterfing, Föching, Holzkirchen und Arget, sowie die Polizei Holzkirchen. Insgesamt knapp 70 Feuerwehrmänner waren angerückt. Zudem mehrere Einsatzwagen des Bayrischen Roten Kreuz und eine Notärztin. Die Feuerwehr setzte im Innen- und Außenangriff vier Rohre ein. Probleme bereitete den über eine Leiter und den Balkon in die Wohnung vordringenden Trupps die zerstörten Fensterscheiben, wo immer wieder Schläuche platzten
Laut Einsatzleitung des BRK, wurden drei Personen durch Verdacht auf Rauchgasvergiftung noch sofort vor Ort behandelt. Ins Krankenhaus musste niemand.

Bereits nach einer halben Stunde hatten die Einsatzkräfte den Dachstuhlbrand gelöscht. Im Anschluss mussten sie jedoch weiterhin vor Ort bleiben und die Glutnester im Auge behalten. Die Schindeln mussten zum Teil entfernt werden. Mit Wärmebildkameras wurden die Stellen untersucht, um sich zu vergewissern, dass darunter keine neuen Brandherde lauern. Vor Ort wollte sich der einsatzleitende Feuerwehrkommandant aus Otterfing noch nicht zur Brandursache äußern.

Der Atemschutz muss den Dachstuhl weiterhin im Auge behalten.
Der Atemschutz muss den Dachstuhl weiterhin im Auge behalten / Quelle: Thomas Gaulke

Aus den Ermittlungen der Miesbacher Kriminalpolizei ging dann die Brandursache hervor. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Brandfahnder handelte es sich um einen Fettbrand. In der Küche im ersten Stock wäre in einer Pfanne Öl überhitzt und anschließend in Brand geraten. Die Bewohnerin und ein Angehöriger konnten den Flammen nicht mehr Herr werden. Sie brachten sich in Sicherheit und alarmierten die Feuerwehr.

Laut Kripo, hätten die Flammen dann von der Wohnung im ersten Stock auch auf den Dachstuhl übergegriffen und diesen fast komplett zerstört. Den Schaden schätzen die Beamten auf rund 300.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren waren noch bis spät in den Nachmittag mit Nachlöschen und Aufräumarbeiten beschäftigt.

Hier noch weitere Bilder vom Einsatz (Fotos von Thomas Gaulke):

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

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