Wie ältere Menschen in Deutschland die Digitalisierung nicht nur annehmen, sondern aktiv mitgestalten

Die rasant fortschreitende Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Im Jahr 2021 zeigten Befragungen noch, dass ältere Deutsche ihre Digitalkompetenzen deutlich schlechter einschätzen, als die jüngeren Befragten. Dabei sind es gerade ältere Menschen, die von Innovationen und neuen Möglichkeiten der digitalen Welt – etwa der Automatisierung – profitieren können. Deshalb ist es bedeutsam, dass diese sogenannte “Age Gap” geschlossen wird. Wie ältere Bürger Deutschlands als vorantreibende Kraft der Digitalisierung deshalb aktuell immer mehr in den Vordergrund rücken und Letztere sogar mitgestalten, erfahren Sie nachfolgend genauer. Denn: KfW-Studien zeigen, dass es oft ältere Mitmenschen sind, die einen erheblichen Teil zur Implementierung digitaler Technologien beitragen.

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Digitale Welt bietet schier unendliche Abwechslung – Für jeden Geschmack

Seit geraumer Zeit wird deutlich: Mit dem Voranschreiten der Digitalisierung nehmen auch digitale Inhalte und Möglichkeiten zur eigenen Unterhaltung zu. Beispielsweise im Bereich Virtual Reality: Mit Hilfe innovativer VR-Brillen ist es mittlerweile möglich, den Alltag und die digitale Welt in Echtzeit miteinander verschmelzen zu lassen.

Actionliebhaber können so auch bei schlechtem Wetter von Zuhause aus einen Blick auf schwindelerregende Bergspitzen werfen oder in die Tropen abtauchen. Wer sich hingegen nach edlem Casino-Feeling wie in klassischen Spielhallen sehnt, kann dieses auch virtuell genießen, ohne dafür das Haus zu verlassen. So können sich Spieler beispielsweise über das Smartphone mit Hilfe weniger Klicks in Echtzeit an interaktive Spieltische mit echten Dealern setzen. Praktisch ist, dass in virtuellen Casinos auch Belohnungen wie der 150 Gutschein Code warten, mit dem Freispiele aktiviert werden können. Diese gibt es vor Ort nicht, sodass Spieler hier Mehrwert erwartet.

Die fortschreitende Digitalisierung prägt immer mehr Lebensbereiche – vom Alltag über den Gesundheitssektor bis hin zum sozialen Miteinander. Dabei stellt sich nicht nur für junge Nutzer die Frage, wie man Schritt halten kann.

Digitalisierung geht an keiner Altersgruppe spurlos vorbei

Immer mehr Dienstleistungen können nur auf digitalem Wege beansprucht werden, Serviceleistungen werden KI-gestützt oder gar bei der Anmeldung in Krankeneinrichtungen bekommt man es immer häufiger mit Sprachrobotern zu tun. Will heißen: An der voranschreitenden Digitalisierung kommt keine Altersgruppe vorbei, ohne sich auf lange Sicht mit den verschiedenen Technologien auseinandersetzen zu müssen. Die Digitalisierung verändert vor allem die Weisen, wie wir miteinander in Kontakt bleiben und kommunizieren. Für ältere Menschen mit etwa körperlichen Einschränkungen oder anderen Mobilitätsproblemen ergeben sich daraus neue Möglichkeiten – aber auch in anderen Lebensbereichen kann die digitale Transformation die Lebensqualität erhöhen.

Grund genug also, die Teilhabe älterer Menschen in Deutschland am digitalen Wandel zu fördern. Hierzu ist eine entsprechende Infrastruktur vonnöten, die die digitale Teilnahme überhaupt ermöglicht.

Chancen und Vorteile der Digitalisierung: So kann die ältere Bevölkerung Deutschlands von digitalen Innovationen profitieren

Die möglichen Vorteile der digitalen Transformation erscheinen schier unendlich. Ältere Menschen können auf verschiedenen Weisen von der Digitalisierung profitieren und so ihre Lebensqualität mit steigendem Alter erhalten.chen können auf verschiedenen Weisen von der Digitalisierung profitieren und so ihre Lebensqualität mit steigendem Alter erhalten.

MöglichkeitErklärung
Sozialer Isolation vorbeugenÄltere Menschen sind in Deutschland häufig von sozialer Isolation betroffen. Familienmitglieder leben meist weit entfernt und alte Bekanntschaften lassen sich nur schwer aufrechterhalten. Hier können digitale Technologien unter die Arme greifen. Vor allem aber ist der Zugang zu Hilfseinrichtungen online leicht zu finden, wenn die soziale Isolation doch einmal zu belastend wird. Um mit ihren Kindern und Enkeln eng in Kontakt zu bleiben, greifen immer mehr Senioren in Deutschland zu Smartphones und Tablets – bereits ein Großteil hat diesen Aspekt der Digitalisierung angenommen.
Selbstständigkeit erhaltenDen meisten älteren Menschen ist es von großer Bedeutung, ihre Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Smarte Geräte und Apps können hierbei behilflich sein, indem sie etwa zur Steuerung diverser Apparate in den eigenen vier Wänden genutzt werden können – und das auch bei eingeschränkter Mobilität. Fast 20 Prozent der Senioren setzt dazu bereits auf Smart-Home-Technologien.
Sicherheit erhöhenMit Hilfe smarter Technologien wie etwa automatisierten Heimgeräten und KI-Unterstützung können Senioren auch die eigene Sicherheit Zuhause erhöhen. So können smarte Sensoren bei einem Einbruch beispielsweise Warnsignale, aber auch automatisch Hilferufe auslösen. Tritt ein Brand auf, können Smart-Home-Technologien frühzeitig Brandschutzdienststellen alarmieren, aber auch für einen Rauchabzug oder die Abschaltung elektrischer Geräte sorgen.

Hierbei handelt es sich nur um einige Beispiele – die Digitalisierung schafft zahllose Möglichkeiten, die sich Senioren schon heute für einen leichteren Alltag zunutze machen können. Ein Großteil der älteren Deutschen ist sich dieser Vorteile bewusst – und hat digitale Technologien bereits in ihr Privatleben mit integriert.

Diesen Herausforderungen stehen Ältere im Zuge der Digitalisierung gegenüber

Die digitale Transformation geht – vor allem für ältere Bürger – nicht nur mit Vorteilen einher. Sie kreiert auch Herausforderungen, denen Senioren tagtäglich begegnen. Da die Digitalisierung allerdings immer rasanter voranschreitet und unseren Alltag schon heute nachhaltig verändert, ist es wichtig, diese Herausforderungen auszumachen und deren Bewältigung zu erleichtern.

  • Geschwindigkeit der alltäglichen Veränderungen: Die Digitalisierung hält mit rasantem Tempo Einzug in unseren Alltag. Deshalb verändern sich alltägliche Aufgaben so zügig, dass das Anpassen vor allem älteren Menschen schwerfällt. Ein Beispiel dafür ist das Online-Banking, das mittlerweile hauptsächlich digital vonstattengeht.
  • Cyberkriminalität: Vielen Senioren fällt es immer noch schwer, Phishing-Mails und Betrugsversuche von realen Angeboten zu unterscheiden und – insbesondere bei der Angabe von sensiblen Personendaten – ihre eigene Privatsphäre zu schützen.
  • Überforderung mit neuen Technologien: Technologien werden immer innovativer und verändern sich stetig. Haben sich Senioren mit digitalen Technologien vertraut gemacht, stehen oft schon neue Veränderungen ins Haus. Auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben, scheint nahezu unmöglich. Dazu kommt, dass sich nicht alle älteren Personen auf die Hilfe ihres unmittelbaren Umfeldes stützen können.

Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass ältere Menschen in Deutschland möglichst intensiv in die Digitalisierung mit einbezogen werden. Im beruflichen Leben klappt dies bereits sehr gut, sodass Unterstützung vor allem im privaten Bereich vonnöten ist.

Wie tragen ältere Menschen bereits aktiv zur Digitalisierung bei?

Besonders im Berufsleben tragen ältere Bürger bereits stark zur digitalen Transformation bei. Ihre langjährige Berufserfahrung und das hohe Verantwortungsbewusstsein sind es, die erfahrene Mitarbeiter bei der Implementierung neuer Technologien im Arbeitswesen so bedeutsam machen. Sie kennen sich mit betrieblichen Prozessen oft in ausgeprägtem Maße aus, weshalb sie bei einer reibungslosen Umsetzung digitaler Vorgehensweisen eine große Hilfe darstellen. Ihre Bereitschaft, an Schulungen teilzunehmen und auf dem aktuellsten Stand der Dinge zu bleiben, ist zudem sehr hoch. Die Einbindung älterer Mitarbeiter hat auch Vorteile für die Teamarbeit und die Resilienz gegenüber Veränderungen. Mit Initiativen wie dem DigitalPakt Alter lässt sich eine entsprechende Teilhabe ebenso im Privaten fördern.

Zusammenfassung: Ältere Bürger Deutschlands leisten schon jetzt einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung

Ältere Deutsche tragen schon jetzt zur digitalen Transformation bei – auch, wenn dies hauptsächlich im beruflichen Zweig geschieht. Das Beispiel verdeutlicht allerdings, dass die digitale Kompetenz älterer Menschen hoch ausfällt, wenn diese schlichtweg in ausreichendem Maße mit einbezogen werden. Daher sind Initiativen wie der DigitalPakt Alter auch so wichtig, die das Selbstbewusstsein im Umgang mit neuen Technologien fördern.

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