Wiesseer Bürgerversammlung: Ausbleibende Steuererhöhungen, erfreuliche Gemeinde-Toiletten und eine Menge anderer Themen

Von Eduard

Ein Potpourri an verschiedensten Wiesseer Themen hat Bürgermeister Peter Höß für die gestrige Bürgerversammlung vorbereitet. Doch gleich zu Beginn seiner Rede gibt es die erste Unterbrechung. Das Wiesseer Kurorchester mit dem neuen Manager Bernhard Krahl-Urban setzt aus dem Hintergrund ein und sorgt so für großes Gelächter unter den etwa 200 anwesenden Zuhörern.

Das Wiesseer Kurorchester in "Salonstärke" bei der Bürgerversammlung

Etwas aus dem Konzept gebracht, erholt sich Höß allerdings sehr schnell und wirft seine Rede kurzerhand um, in dem er auf das „neue“ Orchester eingeht: Ein großes Lob an den neuen Manager. Und ein erste positive Information – Das Orchester werden die Gemeinde zukünftig 1/3 weniger kosten.

Danach geht es aber munter und in der geplanten Reihenfolge weiter. Etwa 70 Minuten spricht Höß über die folgenden Themen:

Sport- und Spielarena: „Ein echte Erfolgsgeschichte.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Jodschwefelbad: „Der Umbau hat mehr als 150.000 Euro gekostet. Wir sind aber guter Dinge. Vor allem bei der Suche nach einem neuen Investor tut sich was.“

Wandelhalle: „Tolle Vermarktung durch Julian Siebach. Der Effekt: Wir als Gemeinde haben mehr Geld in der Kasse.“

Walpurgiszauber: „Für einige Zuschauer nicht ganz optimal. Aber wir waren in der Bunten.“

Umzug der TI gescheitert: „Die Betreiber des Bürgerbegehrens wollten Alternativplätze einreichen. Das ist bisher nicht geschehen.“

Spielbank Bad Wiessee: „Seit 2008 gibt es einen dramatischen Einbruch. Der Kämmerer hat Insgesamt 3 Mio. Euro weniger in der Kasse.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Steuererhöhungen: „Bis jetzt haben wir Steuererhöhungen vermieden. Ob das auf Dauer gelingt, kann ich aber nicht versprechen.“

Aquadom: „Das Bistro ist ein Highlight im Ort.“

Seepromenade: „Es ist noch nicht viel passiert. Aber wir haben neue Toiletten. Und die werden auch ganz gut….“ (Die Aussage des Bürgermeisters geht im Lachen der Zuhörer unter)

Realschule: „Im nächsten Jahr werden die Container aufgestockt. Aber 2013 soll es soweit sein, dass der Umzug der Realschule nach Gmund erfolgen kann.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Kindergarten / Kinderkrippe: „Bei der Krippe war ich konservativer als die deutschen Bischöfe. Aber ich hab meine Meinung komplett geändert.“

Mittagsbetreuung: „Sehr gut angelaufen.“

Mittelschule: „Das Konzept für das Tegernseer Tal hatte sich noch vor der Konzeptphase erübrigt.“

Einweihung Sportplatz: „Das Spielfeld wird allseits gelobt.“

Sonnenbichl: „Die Defizite konnte die Gemeinde auf Dauer nicht stemmen.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Eisplatz: „Der Helmut König wird das machen. Damit ist der Eisplatz gesichert.“

Übernachtungszahlen: „Erheblicher Rückgang, aber nachvollziehbar. Uns fehlt Lederer, Schlemmerklinik und einige andere Häuser.“

Jägerwinkel: „Super Pressearbeit.“

Goldenes Buch der Gemeinde: „Eingetragen hatte sich die Rodelnationalmannschaft, der Simon Stickl und der König von Ladakh.“

Flächennutzungsplan: „Ab Dezember wird der Plan der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.“

Geschäftsklima: „Wir müssen viele Geschäftsschließungen im Ort hinnehmen.“

Nach seinem ausführlichen Rundumschlag zu allen kritischen, positiven oder einfach nur informativen Themen hat Höß für die Zuhörer noch ein Schlusswort vorbereitet:

Wir haben in Wiessee ein unglaublich großes Potential und allerbeste Zukunftschancen. Die können wir jedoch nur Nutzen wenn wir das Ganze gemeinsam anpacken.

Volle Hütte bei der Wiesseer Bürgerversammlung


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