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Wiessees Bürger – ein Gedicht

Von Redaktion

Einige Einheimische haben sich einen Spaß erlaubt und ein Gedicht umformuliert, das am ehemaligen Postamt in Wiessee die Hausmauer ziert.

Dieses Gedicht am ehemaligen Wiesseer Postamt haben Einheimische aus Jux umgetextet. / Fotos: N. Häußinger

Seit Langem ziert ein Gedicht das ehemalige Postamt in Bad Wiessee. Den Einheimischen dürfte es nicht unbekannt sein, fährt man doch zwangsläufig an dem Gebäude an der Hauptstraße vorbei. Jetzt haben sich einige Wiesseer dem Gedicht angenommen. Sie sind er Meinung: Der Text ist nicht mehr zeitgemäß und schreit geradezu nach einer Modernisierung.

Hier zunächst der Text, der an der Hauswand zu lesen ist:

Wir leben so dahin
Und nehmen nicht in Acht
Dass jeder Augenblick
Das Leben kürzer macht.
Doch ist das Schönste auf der Welt
Dass Tod und Teufel nimmt kein Geld,
Sonst müsste mancher arme Gsell
Für einen Reichen in die Höll.

Die Wiesseer haben den Text in der zweiten Variante so umformuliert, wie er ihnen für ihre Gemeinde im Moment passender erscheint und wollten ihre Variante, wenn schon nicht an einer Hauswand, an die Öffentlichkeit bringen.

Wir leben so dahin
Und nehmen nicht in Acht
Dass jeder Augenblick
Das Ortsbild schlimmer macht.
Es weiß ein jeder auf der Welt:
Der Ort Bad Wiessee hat kein Geld.
Drum feiert man ein’ jeden Gsell
Der sagt, er baut hier ein Hotel.

Mit ihrem Text spielen die Wiesseer auf die zahlreichen unvollendeten Hotelprojekte im Wiesser Ortskern an. Das Aktivitätshotel am Wiesseer Jodbad und das geplante Projekt auf dem ehemaligen Spielbankgelände sind dabei nur zwei Beispiele.


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