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Alarmzeichen Schmerzen im Brustkorb – fünf Jahre Brustschmerzambulanz im „medicum Tegernsee“

Schmerzen im Brustkorb können ein erstes Anzeichen schwerwiegender Erkrankungen wie eines Herzinfarkts oder einer Lungenembolie sein. Um solche Beschwerden richtig zu deuten und das Risiko eines schweren Krankheitsverlauf zu minimieren, wurde vor fünf Jahren die Brustschmerzambulanz im Ärztezentrum medicum.tegernsee in Rottach-Egern gegründet. Sie ist damit eine von derzeit 22 offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten Brustschmerzambulanzen in Deutschland.

Vier Kardiologen, die im Ärztezentrum tätig sind, kümmern sich in der Brustschmerzambulanz um Patienten, die in der Hauptsache über folgende Symptome klagen: akute Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmusstörungen oder plötzliche Atemnot. Das Angebot dient als Ergänzung der Brustschmerzeinheiten in den umliegenden Kliniken. Der Unterschied zur klinischen Versorgung besteht darin, dass die Mediziner der Brustschmerzambulanz aufgrund umfassender Untersuchungen klären, ob eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus notwendig und sinnvoll ist.

Vom Ultraschall bis zum „Biomarker“

Patienten, die im Notfall in die Brustschmerzambulanz kommen, werden in der Regel zuerst einmal körperlich untersucht. Dazu gehören eine EKG-Untersuchung sowie ein Herzultraschall. Je nachdem, wie sich die Beschwerden äußern, ordnet der behandelnde Arzt eine Blutentnahme an, um beispielsweise so genannte „Biomarker“ zu setzen. Mithilfe dieser Diagnostik kann ein Herzinfarkt oder eine Lungenembolie meist ausgeschlossen werden. Desweiteren können Röntgenaufnahmen des Brustkorbs angefertigt werden oder ein so genannter „Schluckschall“:

Eine Ultraschall-Untersuchung von der Speiseröhre aus. Stresstests klären die Frage nach einer eventuellen Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Sobald diese Untersuchungen abgeschlossen sind, entscheiden die Ärzte über die weitere medizinische Versorgung. Dr. Christian Sack, der Begründer der Brustschmerzambulanz im medicum.tegernsee, erklärt:

„Meist können 85 bis 90 Prozent der Patienten nach den Untersuchungen wieder nach Hause geschickt werden und müssen nicht ins Krankenhaus“
Das entlastet nicht nur die Ambulanzen vieler Krankenhäuser sondern schont auch Zeit, Nerven und Zustand der Patienten durch unbürokratische, schnelle und kompetente Hilfe im Ernstfall. Ein Besuch der Brustschmerzambulanz ist ohne Anmeldung werktags jeweils von 7.30 bis 19 Uhr möglich.

Brustschmerzambulanz im medicum.tegernsee
Tegernseer Straße 100
83700 Rottach-Weissach
Telefon 08022 – 70660 I Fax 08022 – 706666

Brustschmerzambulanz im medicum.tegernsee • Tegernseer Straße 100 • 83700 Rottach-Weissach

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