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Energiekosten für lokale Unternehmen: IT birgt großes Einsparpotenzial

Autor: Christian Ruoff

Nicht nur in den Privathaushalten machen sich steigende Energiepreise bemerkbar. Auch die vielen mittelständischen Unternehmen im Landkreis Miesbach müssen angesichts der aktuellen Weltlage mit Kostensteigerungen rechnen. Besonders die IT-Ausstattung des Unternehmens kann schnell zum teuren Stromfresser werden. Kleine Maßnahmen helfen schon, um spürbar Geld zu sparen. 

Selten war die Weltlage so unmittelbar auf lokaler Ebene zu spüren wie im vergangenen Winter. Unternehmen im Landkreis, vor allem energieintensive Mittelständler, aber auch Handwerksbetriebe, hatten ernsthafte Sorge, ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen zu können. Und auch wenn die schlimmsten Szenarien nicht eingetreten sind, bleibt der Wunsch nach mehr Effizienz in den Köpfen vieler Unternehmer.

Ein besonders großer Faktor liegt dabei in der Unternehmens-IT. Angefangen von den PCs, die die Mitarbeiter nutzen, über die Datenspeicherung bis hin zur gesamten Infrastruktur (also der „Autobahn“, auf der die Daten unterwegs sind) bieten neue Technologien viele Chancen für ganz konkrete Einsparpotenziale, die realistisch im Bereich von 20-50 % der IT-Kosten liegen können – je nach Branche und Unternehmensgröße.

Folgende Bereiche bieten besonders große Potenziale:

  • Hardware: In vielen Unternehmen hat sich im Laufe der Zeit ein buntes Sammelsurium an Geräten angehäuft, das es zu prüfen gilt. Die Fragen, die man sich dabei stellen sollte: Wird das Gerät überhaupt dringend benötigt und ist es für seinen Einsatzzweck vielleicht überdimensioniert? Zum Beispiel braucht nicht jeder Mitarbeiter einen eigenen Drucker und für die Verwendung von Office-Anwendungen sind einfache Laptops anstelle von High-End-PCs mehr als ausreichend. Diese verbrauchen bis zu 50 % weniger Strom. Es sollte aber nicht nur auf den offensichtlichen Energieverbrauch von PC und Co. geachtet werden – auch der Zusatzverbrauch der Geräte ist erheblich an der Stromrechnung eines Unternehmens beteiligt. Dieser entsteht vor allem dann, wenn die Kühlung der Geräte anspringt. Deshalb sollten Verantwortliche auf eine gute Dämmung und Lenkung der Luftströme achten. Und so offensichtlich es klingt – auch die Sonneneinstrahlung hat einen nicht unerheblichen Einfluss darauf, wie stark ein Gerät gekühlt werden muss.

 

  • Cloud Computing: Durch die Verwendung von Cloud-Diensten kann ein Unternehmen die Kosten für den Betrieb und die Wartung seiner eigenen IT-Infrastruktur senken. Cloud Computing ermöglicht den Zugriff auf skalierbare und flexible Ressourcen wie Server, Speicher, Datenbanken und Anwendungen, ohne dass ein Unternehmen physische Hardware und Personal benötigt. Darüber hinaus können Cloud-Dienste oft monatlich oder jährlich abonniert werden, was die IT-Kosten planbarer und vorhersehbarer macht.

 

  • Virtualisierung: Virtualisierungstechnologien ermöglichen es einem Unternehmen, mehrere virtuelle Maschinen auf einer einzigen physischen Hardware-Plattform auszuführen. Durch die Reduzierung der Anzahl der physischen Server kann ein Unternehmen seine IT-Kosten für den Betrieb, die Wartung und den Stromverbrauch senken. Darüber hinaus kann die Virtualisierung die Effizienz der IT-Infrastruktur verbessern, indem sie die Ressourcennutzung optimiert und Ausfallzeiten minimiert.

 

  • Outsourcing: Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann es sinnvoll sein, bestimmte IT-Funktionen oder -Aufgaben an Drittanbieter auszulagern. Beispiele hierfür sind die IT-Infrastruktur, das Netzwerk-Management, die Anwendungsentwicklung und der Helpdesk-Support. Durch Outsourcing können Unternehmen Kosten sparen, indem sie auf die Expertise und Infrastruktur von Dritten zugreifen und somit den Bedarf an internem Personal, Hardware und Software reduzieren.

Modernisierung lohnt sich

All diese Maßnahmen klingen auf den ersten Blick komplex und aufwendig umzusetzen, bringen aber – neben der reinen Ersparnis – auch mehr Übersichtlichkeit und Kostenkontrolle in die eigene IT. Und auch bei besonders schützenswürdigen und kritischen Daten gibt es Möglichkeiten, Cloud-Technologien mit hochsicheren Rechenzentren zu verbinden.

In jedem Fall lohnt es sich, eine Modernisierung Schritt für Schritt anzugehen. Die Viedev GmbH aus Gmund am Tegernsee widmet sich genau diesem Thema: Unternehmens-IT so aufzubauen, dass sie effizient und einfach zu steuern ist. Unser Team besteht aus hilfsbereiten und lösungsorientierten IT-Experten, die mit Leidenschaft Wege finden, es Nutzern so einfach wie möglich zu machen. Deshalb setzen wir nicht nur auf maßgeschneiderte Infrastrukturen, sondern vor allem auf persönlichen Kontakt auf Augenhöhe.

Die Ersparnis ist dann in den meisten Fällen garantiert: nicht nur bei den Energiekosten, sondern auch in der gesamten Organisation.

Zum Autor: Christian Ruoff unterstützt mit seinem IT-Unternehmen Viedev seit Jahren Unternehmen im Landkreis Miesbach auf ihrem Weg in die Cloud. Er sieht es als seine Mission, IT mit verständlichen Worten zu erklären und Unternehmen so die Scheu vor der Digitalisierung zu nehmen.

 

Christian Ruoff

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