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Weitere Gruppe wird priorisiert

1.800 Impfdosen für kommende Woche

Von Nina Häußinger

Neue Impfstoffe wurden für den Landkreis Miesbach angekündigt. Außerdem wurde eine weitere Gruppe priorisiert. Dazu lest ihr alles in unserem aktuellen Corona-Update.

Die aktuellen Zahlen im Landkreis / Quelle: Landratsamt Miesbach

Die Impfungen nehmen weiter Fahrt auf: Insgesamt 6.201 Menschen empfingen im Landkreis Miesbach bereits mindestens eine der beiden Impfungen. 2.145 davon sind Landkreisbürger über 80 Jahren. Rund 61 % der Geimpften, nämlich 3.766 Personen, sind weiblich. Für eine Impfung vorgemerkt haben sich bisher insgesamt 15.604 impfwillige Landkreisbürger. Bekanntermaßen ist die Registrierung im bayernweiten Portal www.impfzentren.bayern notwendig, damit Termine gemäß der Priorisierung des Bundes vergeben werden können.

In dieser Woche wurden insgesamt 2.360 Impfdosen für Erst- und Zweitimpfungen geliefert. Die Lieferung teilt sich folgendermaßen nach Herstellern auf: 1.360 BioNTech, 600 AstraZeneca und 400 Moderna. Für kommende Woche sind 1.800 Dosen angekündigt (1.200 BioNTech, 600 AstraZeneca und 0 Moderna).

“Aktuell werden nur Personen der höchsten Priorisierungsgruppe geimpft, wobei die Software des Freistaats auch vereinzelt Impfwillige der zweiten Priorisierungsgruppe einladen kann, wenn Impfstoff übrigbleibt oder zu verfallen droht”, sagt die Pressesprechern des Landratsamts Sophie Stadler. Der Terminvergabe-Algorithmus der Software sei zentral vorgegeben und wird nicht vom Impfteam vor Ort bestimmt. Erzieher und Grund- und Förderschullehrer sollen künftig in Priorisierungsgruppe zwei statt bisher drei geimpft werden. Stadler sagt:

Dazu wurde gestern die Impfverordnung des Bundes geändert. Jedoch fehlt leider noch das Update in der Software, das die Priorisierung vornehmen würde. Daher können bis zu dem Update leider keine Erzieher oder Lehrer in einer früheren Priorisierungsgruppe geimpft werden.

Aufgrund der hohen öffentlichen Erwartung sei jedoch davon auszugehen, dass das Update zeitnah zentral eingespielt wird. Zur Vermeidung von Verzögerungen am Impfzentrum bittet das Impfteam noch einmal ausdrücklich darum, ein Dokument zum Nachweis der Priorisierung mitzubringen. “Wer seinen Priorisierungsgrund nicht nachweisen kann, erhält keinen Zutritt zum Impfzentrum und wird nicht geimpft. Bei Senioren über 80 Jahren würde beispielsweise ein Ausweis reichen, bei Menschen, die aufgrund ihres Berufes priorisiert geimpft werden, beispielsweise der Arbeitsvertrag”, so Stadler weiter.

Außerdem wurde die Informationsseite für das Impfzentrum komplett überarbeitet und erweitert: Auf www.landkreis-miesbach.de/impfzentrum finden alle Interessierten nun ein noch umfassenderes und übersichtlicheres Informationsangebot rund ums Thema Impfen im Landkreis. Dort werden unter anderem folgende Fragen geklärt: Wie kann man sich registrieren? Wer wird geimpft? Wie ist der Ablauf im Impfzentrum? Wie viele Bürgerinnen und Bürger sind schon geimpft? Ist das Impfzentrum barrierefrei?


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