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Prokrastination überwinden. Wie man wieder produktiv arbeitet oder lernt? Es gibt einfache geprüfte Empfehlungen, die Ihnen helfen, alle Aufgaben zu schaffen.

10 Tipps gegen Prokrastination

Von Extern

Prokrastination in Zeiten des Coronavirus besiegen

Haben Sie mindestens einmal eine dringende Aufgabe aufgeschoben und sich stattdessen mit einer Kleinigkeit beschäftigt? Die ehrliche Antwort auf diese Frage ist “Ja”.

Jeder Studierende hat eine Hausaufgabe bekommen, auf die er keine Lust hatte, und war bereit, stattdessen das Zimmer zu putzen oder das Geschirr abzuwaschen, um sich zu rechtfertigen. Manche nennen es Faulheit, manche – Prokrastination. Der Kern der Frage ändert sich aber davon nicht.

Uns allen fällt es manchmal furchtbar schwer, wichtige Aufgaben zu übernehmen, und wir suchen nach Ausreden, um sich damit nicht zu beschäftigen. Das kann gut für die Ordnung im Haus und Ihre Ernährung sein, aber es wirkt sich negativ auf die Produktivität aus und kann schlimme Folgen für die Studienleistungen oder Karriere haben.
Was sind die Ursachen und wie können Sie solche Tendenz überwinden?

Was ist Prokrastination?

Die kurze Definition der Prokrastination ist das Aufschieben wichtigen, anstrengenden Aufgaben. Im Großen und Ganzen ist es eine normale, manchmal sogar unbewusste Reaktion, da niemand Schwierigkeiten mag. Auf solche Weise versuchen wir Stress und Belastung zu vermeiden. Wenn der Zustand aber dauerhaft oder sogar chronisch wird, handelt es sich schon um eine pathologische Störung. Es hat nichts mit Faulheit zu tun.
Die Hauptunterscheidungsmerkmale der Prokrastination sind:

– die Tatsache des Aufschiebens;
– das Vorhandensein der bestimmten Zeitbeschränkung oder des Plans;
– das Situationsbewusstsein;
– die Fähigkeit des Menschen die Aufgabe zu erfüllen;
– das Bewusstsein der Tatsache, dass das Aufschieben einer Aufgabe negative Folgen haben wird;
– Stress von diesen Folgen.

Der letzte Punkt ist der Hauptunterschied zwischen Prokrastination und Faulheit. Wenn wir uns faulenzen, haben wir keinen Stress.

Es gibt auch verschiedene Arten von Klassifizierung der Prokrastination. Die einfachste teilt sie in zwei Kategorien unter: das Aufschieben der Entscheidungen und das Aufschieben der Aufgaben.

Ursachen der Prokrastination

Es gibt keine einheitliche Meinung, wovon die Prokrastination verursacht werden kann. Die einfachsten und offensichtlichen Gründe sind:

– Perfektionismus. Es mag widersprüchlich erscheinen, in der Tat ist aber leicht zu erklären. Perfektionisten neigen dazu, Aufgaben bis zur letzten Minute aufzuschieben, weil sie glauben, dass sie unter Zeitdruck die besten Ergebnisse erzielen. Sie können auch einfach in ihrem Streben nach Perfektion die Fristen vernachlässigen.
– Furcht vor Erfolg oder Misserfolg. Manche Menschen verschieben die Aufgaben, wenn sie: a) unbewusst den Erfolg vermeiden, um nicht zum Gegenstand von Aufmerksamkeit und erhöhten Erwartungen zu werden; b) trauen sich nicht, die Aufgabe 100% zu erledigen.
– Fehlende Motivation. Falls kein persönliches Interesse an die Ergebnisse besteht, wird die Person einer Aufgabe keine besondere Aufmerksamkeit schenken.
– Das Erreichen eines Ziels einen erheblichen Zeitaufwand erfordert. Viele Menschen finden es schwer, eine Aufgabe zu erfüllen, wenn das Erreichen des Ziels lange Zeit nimmt.

Wenn die Prokrastination alltäglich wird, ist eine Person meist nicht mehr in der Lage, sich zur Erledigung einer Aufgabe zu zwingen, selbst wenn sie sich der fatalen Folgen ihrer Untätigkeit für sich selbst oder andere bewusst ist.

Was kann gegen Prokrastination gemacht werden?

Wie bei jedem Problem dieser Art ist es unmöglich, einen allgemeingültigen Aktionsplan zu erstellen. Alles hängt von psychischen Besonderheiten des Menschen. Unter Berücksichtigung diese Tatsache ist es möglich, anhand der folgenden 10 Tipps eine individuelle Lösung zu wählen:

Tipp #1: Ursache finden
Erster Schritt zur Überwindung eines Problems ist die Analyse der Ursachen. Es ist unmöglich, Schmerzen zu beseitigen, ohne ihre Quelle zu kennen. Dasselbe mit Prokrastination. Daher wenn alle folgenden Tipps optional sind, diese ist ein Muss.

Tipp #2: Tagesplan erstellen
Planen Sie nicht nur Ihre Arbeit, sondern auch Ihre Freizeit. Bestimmen Sie den zeitlichen Höhepunkt Ihrer Aktivität und widmen ihn den schwierigsten Aufgaben. Es hilft sich nicht zu überfordern und die Energie klug zu verteilen.

Tipp #3: Aufgaben klassifizieren
Es gibt die Methodik der Zuweisung von Aufgaben nach Bedeutung und Dringlichkeit. Es gibt vier Kategorien: wichtige und nicht dringende, nicht wichtige und dringende, wichtige und dringende, nicht wichtige und nicht dringende.
Solches Herangehen hilft, die Zeit richtig zu planen.

Tipp #4: Eine Aufgabe unterteilen
Wir können oft eine Aufgabe aufschieben, da sie zu schwer scheint. Wenn wir diese aber unterteilen und kleine Ziele im Prozess bestimmen, wird die Erfüllung ganz real.

Tipp #5: Sich auf der Aufgabe konzentrieren
Falls Multitasking nicht zu Ihren Stärken gehört, versuchen Sie sich nicht zu überfordern. Fangen Sie eine Aufgabe nicht an, bevor Sie die Vorherige noch nicht beendet haben.

Tipp #6: Ablenkungen beseitigen
Wenn Sie sich leicht ablenken, versuchen Sie alle Störfaktoren zu beseitigen. Stellen Sie das Telefon auf “nicht stören”, holen Sie sich sofort etwas zu trinken, schalten Sie die Musik oder den Fernseher aus, schließen Sie das Fenster usw.

Tipp #7: Passende Umgebung finden
Es ist heute besonders aktuell, da viele Menschen von zu Hause arbeiten und studieren. Sie müssen sich einen Arbeitsplatz gestalten. Er muss bequem aber nicht zu entspannend sein. Es ist also keine gute Idee, im Bett zu arbeiten.

Tipp #8: Sich für Erfolge belohnen
Lob und Ermutigung sind für Selbstwertgefühl und Motivation sehr wichtig. Allerdings sollte man das nicht immer von anderen erwarten. Lernen Sie Ihren eigenen Erfolg zu schätzen und sich selbst zu belohnen. Nicht nur die globalen Errungenschaften verdienen eine Auszeichnung, sondern auch die kleinen Schritte auf dem Weg zum endgültigen Ziel.

Tipp #9: Sich nicht zu überlasten
Erwarten Sie nicht zu viel von sich selbst. Es kann sein, dass jetzt echt nicht die beste Zeit für diese Aufgabe ist. Machen Sie eine Pause, um mit neuer Energie und frischen Ideen zu Ihrer Aufgabe zurückzukehren.

Tipp #10: Vorteile finden
Jede Erfahrung kann in Zukunft nützlich werden. Auch wenn etwas jetzt sinnlos oder nicht interessant erscheint, können Sie mit der Zeit persönlich davon profitieren. Es gibt immer Aspekte, die die Motivation steigern.

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Dieser Artikel steht nicht im Zusammenhang mit der Redaktion oder redaktionellen Inhalten.


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