Rottacher Gemeinderat befasst sich mit Hochfrequenzanlage
Mobilfunkmast für Wallberg

von Rose Beyer

Es ist so eine Sache mit den Masten in Tourismusgebieten. Während sich Rottach vor zwei Jahren mit dem Behördenfunk abgeben musste, ging es jetzt um eine geplante Hochfrequenzanlage auf dem Wallberg.

An der Wallberg-Bergstation gibt es bereits Masten
An der Wallberg-Bergstation gibt es bereits Masten.

Damit wir immer und überall erreichbar sind, kommunizieren Mobilfunkgeräte durch unsichtbare elektromagnetische Wellen, die mittels Antennen übertragen werden. Eine solche Hochfrequenzanlage soll nun auch auf dem Wallberg entstehen. Ein Schreiben lag auf dem Tisch von Rottachs Bürgermeister Christian Köck.

„Mobilfunkmasten müssen nicht mal genehmigt werden“

Das wusste Vize-Bürgermeister Josef Lang. Zwar muss die Gemeinde informiert werden, aber wirklichen Einfluss hat man nicht darauf.

„Mir ist wichtig, dass der Mast möglichst nah ans Gebäude hinkommt“, so wünscht es sich der Rathauschef. Möglichst ostseitig, wo er am wenigsten stört. Am Gebäude des Panoramarestaurants befindet sich bereits ein Mast, erfuhr man in der Gemeinderatssitzung. Was gar nicht geht, wäre ein Mast in der Nähe des Wallbergkircherls, wo er das Fotomotiv von Touristen stört.

„Ist das Vorhaben mit den Grundstückseigentümern abgeklärt?“, sorgte sich Gemeinderätin Anastasia Stadler um die Almgemeinschaft am Wallberg. „Das ist ausschließlich Schörghuber-Grund“, meinte Köck.

Anton Maier sprang Stadler zur Seite: „Ist das wirklich zu 100 Prozent mit allen Nachbarn und Eigentümern abgeklärt?“ Ansonsten könnte er dem nicht zustimmen. Letztendlich stimmten alle Räte – bis auf Maier – dem Vorhaben unter den vorher genannten Auflagen zu: möglichst ostseitig am Gebäude und eventuell in der Nähe der bestehenden Anlage.


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