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Vollbremsung verhindert Crash mit Sattelzug

18-Meter-Koloss wendet auf Autobahn

Von Sabiene Hemkes

Gestern Abend fuhr ein LKW-Fahrer in die falsche Richtung auf die Autobahn. Als der „Geisterfahrer“ kurz hinter dem Autobahnkreuz München-Süd seinen Irrtum bemerkte, wendete er kurzerhand seinen Sattelzug bei völliger Dunkelheit. Bei diesem Manöver entgeht ein 31-Jähriger aus München nur knapp der Katastrophe.

Am Dienstagabend, gegen zirka 21:30 Uhr, fuhr ein rumänischer Sattelzug bei Sauerlach auf die A8 Richtung München auf. Allerdings, wie die Autobahnpolizei Holzkirchen berichtet, in die falsche Fahrtrichtung. Wahrscheinlich habe der 26-jährige Fahrer des 18 Meter langen Sattelzuges an der Autobahnauffahrt die Orientierung verloren, vermutet die Autobahnpolizei.

Als der Fahrer kurz nach dem Kreuz Brunnthal, auf der A995, seinen Fehler bemerkte, wendete er das 38 Tonnen schwere Gefährt. Das Manöver führte der junge Fahrer, wie die Polizei weiter berichtet, bei „völliger Dunkelheit“ aus.

In letzter Sekunde konnte ein 31-jähriger Münchner mit einer Vollbremsung noch den Frontal-Crash mit dem querstehenden Sattelzug verhindern. Dem Münchener gelang es dabei, sein Fahrzeug so über den Grasstreifen neben der Autobahn zu lenken, dass er dem Heck des LKWs ausweichen konnte.

Kurze Zeit später stellte die Polizei München und die Autobahnpolizei Holzkirchen den 26-jährigen Fahrer, den nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erwartet.


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