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Drei Jahre Seesauna Tegernsee: “Wir bleiben klein, aber fein”

Von Nicole Posztos

“In der Belegschaft sind wir wie eine große Familie. Auch das ist ein Grund dafür, warum sich die Gäste bei uns wohl fühlen,” so Betriebsleiterin Daniela Russ beim gestrigen Jubiläum zum dreijährigen Bestehen der Tegernseer Seesauna.

Die Sauna ist ein Erfolgsmodell. Die Zahlen stimmen. Der Betrieb läuft mittlerweile profitabel. Sogar aus anderen Gemeinden kommen Vertreter, um das erfolgreiche Konzept am “lebenden Objekt” zu begutachten.

Dabei ist es nicht nur die Lage direkt am See oder der familiäre Service, der die Besucher in Massen anzieht – in diesem Jahr kamen bisher rund 43.000 Gäste.

“Es ist auch die überschaubare Größe, das heimelige und authentische, dass die Gäste suchen und bei uns finden,” so Kai Steuernagel, Geschäftsführer von Monte Mare, das die Seesauna zusammen mit der TKV betreibt.

Betriebsleiterin Daniela Russ und monte-mare Geschäftsführer Kai Steuernagel

Seitdem am 01. Juni das neue Ruhehaus eröffnet wurde, wäre es zwar möglich mehr Gäste in die Seesauna zu lassen. Doch genau das wolle man nicht, so Daniela Russ. Das Ziel des neuen Pavillons war es den Andrang auf die Liegen etwas zu entzerren.

Denn auf die Wartezeiten hat sich die Erweiterung nicht ausgewirkt. In diesem Sommer liegen die durchschnittlichen Zeiten auf ähnlichem Niveau wie im letzten Jahr. Dabei ist vor allem im Winter Geduld gefragt. Manche Gäste warten eine knappe Stunde, bis sie in die Seesauna rein gelassen werden, nehmen dies aber gern in Kauf, wie Russ. Die meisten seien einfach nur froh, dass es im Inneren kein Gedränge gebe.

Vor allem in diesem Sommer sind die Besucherzahlen auf Rekordniveau. Das schlechte Wetter mache sich bezahlt, so Norbert Kruschwitz, Direktor der TKV. Dabei betont Kruschwitz, dass die Seesauna trotz der manchmal vorherrschenden Engpässe in naher Zukunft nicht weiter vergrößert werden soll. “Wir wollen hier kein Massenbetrieb werden, sondern die Kapazitäten auf dem derzeitigen Niveau halten.” Und Daniela Russ fügt an: “Wir bleiben klein, aber fein. So wie es unsere Besucher wollen.”


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