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Kreisausschuss diskutiert über Entscheidung des Innenministers

30-Minuten-Takt der BOB sorgt für Zündstoff

Von Redaktion

Der 30-Minuten-Takt für die BOB scheint seit kurzem erstmal Geschichte. Das Innenministerium will das Anliegen nicht unterstützen. Für Grünen Landrat Wolfgang Rzehak ein Unding. Das Thema erhitzte jetzt auch die Gemüter im Kreisausschuss.

Hitzige Diskussionen im Kreistag. Der Grund: Der Halbstunden-Takt der BOB.
Hitzige Diskussionen im Kreistag. Der Grund: Der Halbstunden-Takt der BOB.

Zwar sind die Verbindungen mit der Bayrischen Oberlandbahn in den vergangenen Jahren verdichtet worden – ein 30-Minuten-Takt gibt es aber immer noch nur im Berufsverkehr. Aus Sicht von ProBahn viel zu wenig. Sie plädieren für eine halbstündliche Lösung – jedenfalls bis Miesbach, Bad Tölz, Schliersee und Bayrischzell.

Doch eine Taktverdichtung ist nicht vorgesehen. Das bestätigte jetzt auch Innenminister Joachim Hermann. Für die Ausweitung nach Bayrischzell werde es keine Unterstützung geben.

Grünen Landrat Wolfgang Rzehak zeigte sich über diese Entscheidung enttäuscht. Das wurde gestern auch im Kreisausschuss deutlich. Dort wiederholte Rzehak seine Kampfansage in Richtung München. Er werde beim Halb-Stunden-Takt dran bleiben und wenn nötig auch an höherer Stelle deutlich werden.

Kommunikationspanne?

Das wollte Fischbachaus Bürgermeister Josef Lechner so nicht stehen lassen. Der Inhalt aus dem Brief aus dem Innenministerium habe nicht dem aktuellen Stand entsprochen, denn die Verhandlungen mit Ilse Aigner und Alexander Radwan seien bereits weiter.

Zwar sei es der Fehler des Innenministeriums gewesen, diese Entwicklung im Schreiben nicht zu berücksichtigen, seiner Meinung nach habe sich aber auch der Landrat nicht ganz richtig verhalten. In der Regel sei es nämlich üblich eine solche Antwort zuerst an die Fraktionen weiterzuleiten und nicht gleich an die Presse zu gehen.

Doch der Landrat betonte, dass er für Kommunikationsprobleme in der CSU sicher nicht verantwortlich sei und der Brief für ihn eine klare Absage sei. Für Lechner steht im Fokus, dass jetzt Lösungen gesucht werden, um den Halbstunden-Takt vielleicht irgendwann doch noch durchzudrücken. Schließlich stehen seiner Meinung nach auch Handreichungen im Schreiben. Man solle die aufgeworfenen Fragen und Problem deshalb nun aufarbeiten.

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