Zwischen Miesbach und Agatharied
34-Jähriger stirbt nach schwerem Unfall

von Redaktion

Ein tragischer Unfall ereignete sich vergangene Nacht zwischen Miesbach und Agatharied. Ein junger Mann erlag seinen Verletzungen kurz darauf im Krankenhaus. Mehrere Personen wurden schwer verletzt.

Gestern Abend kam es zu einem schweren Unfall auf der B307 zwischen Miesbach und Agatharied. Zwei Fahrzeuge krachten dabei frontal ineinander.

Etwa 200 Meter nach dem Ortsschild geriet ein 34-jähriger Mann aus Hausham in seinem BMW aus bisher noch ungeklärter Ursache auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit dem Pkw eines entgegenkommenden 40-jährigen Miesbachers. Dieser war zusammen mit seiner 30-jährigen Beifahrerin, deren beiden 8-jährigen Zwillingen und einer 16-jährigen Bekannten der Familie, ebenfalls aus Miesbach, im vollbesetzten Skoda unterwegs.

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Mann hinterlässt Frau und zwei Kleinkinder

Der Fahrer des BMWs zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Er musste unter laufender Reanimation ins Krankenhaus nach Agatharied gebracht werden. Dort erlag er jedoch wenig später seinen Verletzungen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kleinkinder.

Auch die fünf Insassen im entgegenkommenden Fahrzeug wurden beim Unfall schwer verletzt. Der Fahrer und die Beifahrerin wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeugwrack befreit werden. Die zwei Kinder und die Jugendliche saßen auf dem Rücksitz. Alle fünf Insassen wurden teils mit Rettungshubschraubern auf verschiedene Krankenhäuser verteilt und dort behandelt.

Großaufgebot an Rettern notwendig

Am Einsatzort war ein Großaufgebot an Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften notwendig. Mit insgesamt 98 Kräften waren die freiwilligen Feuerwehren Miesbach, Parsberg, Agatharied und Hausham in Einsatz. Diverse Rettungswagen und mehrere Notärzte kümmerten sich vor Ort um die Verletzten. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort.

Ein durch die Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter wurde zur Analyse des Unfallgeschehens herangezogen. Dutzende Angehörige und Bekannte des Verstorbenen machten sich, sobald sie vom Unfall erfahren hatten, auf den Weg zur Unfallstelle. Kräfte des Kriseninterventionsteams organisierten den Zugang zur Sporthalle in Miesbach, wo alle Betroffenen betreut werden konnten.

Die Polizei Miesbach bittet etwaige Zeugen des tatsächlichen Unfallgeschehens oder wichtiger Ereignisse im Zusammenhang mit den beteiligten Fahrzeugen um sachdienliche Hinweise.

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