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7 natürliche Mittel für einen besseren Schlaf

Von Extern

Jeder Erwachsene kennt das Problem: Das Gefühl, im Bett zu liegen, müde zu sein – und dennoch nicht einschlafen zu können. Mitunter halten die Schlafstörungen an und können zu gravierenden körperlichen Leistungsschwächen führen. Dass ein guter Schlaf nicht unbedingt selbstverständlich ist, zeigt die Studie der Techniker Krankenkasse: Darin geben drei von zehn Befragten an, sich aufgrund von Sorgen um private oder berufliche Dinge nachts regelmäßig schlaflos im Bett zu wälzen. Um wieder leistungsfähiger und fitter zu werden, greifen viele Betroffene schnell zu chemischen Präparaten, die nicht nur teuer sind, sondern auch abhängig machen können. Einen besseren und nachhaltigeren Effekt entfalten hingegen natürliche Schlafmittel, die auf sanfte Weise für einen natürlichen Tiefschlaf sorgen und ein gesundes Ein- und Durchschlafen erleichtern.

Baldrian als natürliches Schlafmittel

Baldrian gilt als altbewährtes Mittel, das bei Schlafstörungen eingesetzt wird. So trinken Menschen, die schlecht ein- und durchschlafen können, gerne abends einen Baldriantee. Um den Schlummertrunk herzustellen, reicht ein Teelöffel Baldrian aus, der mit 150 Milliliter heißem Wasser übergossen wird und für rund 15 Minuten ziehen muss. Nach rund einer Stunde macht sich die Wirkung des natürlichen Schlafmittels bemerkbar, weshalb der Tee etwa 60 Minuten vor der Nachtruhe zugeführt werden sollte. Mitunter können bei diesem pflanzlichen Mittel aber auch Wochen vergehen, ehe sich ein nachhaltiger Effekt einstellt. Alternativ lassen sich gegen die Unruhezustände Kapseln für besseren Schlaf einnehmen. Diese Kapseln enthalten neben Baldrian oft weitere schlaffördernde Inhaltsstoffe wie Lavendel, kalifornischen Mohn oder auch Magnesium und B-Vitamine.

Weintrauben

Es ist das Hormon Melatonin, das den Körper dazu bringt, müde zu werden. Normalerweise bildet der Körper dieses Hormon bei Dunkelheit von alleine. Menschen, die Schlafprobleme haben, können der Melatoninproduktion allerdings dank roter Weintrauben etwas auf die Sprünge helfen. Schon etwa 200 bis 300 Gramm am Abend können einen nachhaltigen Effekt entfalten und die Einschlafzeit verkürzen.

Bananen

Ebenso wie in Mandeln steckt in Bananen die Aminosäure Tryptophan. Sie sorgt im menschlichen Körper dafür, dass die schlaffördernden Hormone Melatonin und Serotonin gebildet werden. Als Snack, der die Einschlafzeit verkürzt, lässt sich eine Banane entweder pur, mit etwas Zimt oder beispielsweise als Bananenwasser genießen. Dafür fügt man einige Stückchen einer geschälten Banane in einem Topf mit einem Liter Wasser hinzu. Anschließend zehn Minuten köcheln lassen, abkühlen und mit einer Prise Zimt in eine Tasse füllen.

Aromatherapie: Kräuterkissen, Lavendel- oder Jasminblütenöl

Der natürliche Kräuterduft kann eine schlaffördernde Wirkungsweise auf den Körper haben. Kräuterkissen mit ätherischen Ölen sorgen für einen entspannten Zustand, beruhigen das gestresste Gemüt und könnten auf diese Weise die Einschlafzeit verkürzen. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Duft von Lavendelöl, dem eine angstlösende und beruhigende Wirkungsweise zugesprochen wird. Auch der süße Duft von Jasminblütenöl soll den Körper in einen Zustand der tiefen Entspannung versetzen. Um von diesen vielseitigen Düften zu profitieren, lassen sich einfach einige Tropfen des gewählten ätherischen Öls auf das Kopfkissen geben.

Warme Milch mit Honig als Klassiker

Der wohl berühmteste Schlummertrunk ist die warme Milch mit Honig. Wenngleich ihre Wirkungsweise nicht wissenschaftlich belegt ist, soll sie als Ritual beim Einschlafen helfen. Viele Menschen trinken vor der Nachtruhe eine heiße Milch mit Honig, da diese ihnen beim Entspannen zuträglich ist. Zudem zieht der Magen Blut aus dem Gehirn, wenn er warme Getränke verdauen möchte, was den Körper wiederum schläfrig macht.

Bitterstoffe in Hopfen entfalten beruhigende Wirkung

Hopfen enthält natürliche Bitterstoffe, die sich beruhigend auf die Nerven auswirken sollen. Experten gehen sogar davon aus, dass Hopfen eine ähnliche Wirkungsweise entfaltet wie das Schlafhormon Melatonin. Ähnlich wie Baldrian wird Hopfen vor dem Schlafengehen üblicherweise als Tee eingenommen: Dafür werden ein bis zwei Teelöffel mit Hopfenzapfen mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergossen. Nach rund zehn Minuten kann der Tee getrunken werden. Hopfen, der in alkoholischen Getränken steckt, ist hingegen vor der Nachtruhe nicht unbedingt ratsam. Zwar verkürzen alkoholische Getränke die Einschlafzeit, stören aber den Tiefschlaf und sind deshalb eher kontraproduktiv zu werten.

Magnesium für entspannte Muskeln

Der Mineralstoff Magnesium wirkt sich laut einer Reihe von Studien in vielfältiger Hinsicht positiv auf den menschlichen Körper aus. Unter anderem kann Magnesium auch schlaffördernd wirken, da der Mineralstoff den Gamma-Aminobuttersäure (GABA)-Spiegel erhöht. Dieser Botenstoff wiederum beruhigt das Nervensystem, wodurch schlussendlich das Einschlafen leichter fällt. Pro Tag sollten allerdings maximal 350 Gramm Magnesium eingenommen werden. Eine Überdosierung ist nicht zu empfehlen, da sie Symptome wie Durchfall oder Herzrhythmus-Beschwerden auslöst.

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