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Großzügige Holzkirchner beschenken bedürftige Kinder

88 Wünsche erfüllt – unbekannterweise

Von Marius Mestermann

Gute Ideen sind oft daran zu erkennen, dass sie zum Erfolg führen. So auch bei der Aktion „Wunschzettelbaum“, die das Autohaus Grasdanner gemeinsam mit dem Verein „Holzkirchen hilft“ realisierte. Bedürftige Kinder konnten einen Wunsch äußern, den spendable Holzkirchner dann erfüllten. Gestern wurde das letzte Geschenk gebracht und abgeholt.

88 Wünsche schmückten den Tannenbaum - in diesem Fall waren die Organisatoren froh, dass die Dekoration schon vor Weihnachten wieder abgenommen wurde...
V.l.n.r: Der Wunschzettelbaum, Kathrin Steinberger und Lydia Obermüller (Autohaus Grasdanner), Wolfgang Huber (Vorsitzender „Holzkirchen hilft“), Stefan Manetstötter (Autohaus Grasdanner) und Marc Gerster (Schriftführer „Holzkirchen hilft“).

Viele Menschen empfinden die vorweihnachtliche Suche nach Geschenken als stressig, verzweifeln förmlich daran. Was, wenn der zu Beschenkende schon alles hat, was er braucht? Wenn man endlich mal keinen Gutschein, sondern etwas Persönliches schenken will? All diese Sorgen mussten sich die Teilnehmer der Aktion „Wunschzettelbaum“ in Holzkirchen nicht machen.

Die Idee: Bedürftige Kinder schreiben ihren Weihnachtswunsch – maximaler Wert 50 Euro – auf einen Zettel und hängen diesen an einen Tannenbaum. Spendable Bürger nehmen den Wunsch ab und erfüllen ihn, ohne dass sie wissen, für wen das Geschenk bestimmt ist. Umgesetzt wurde diese Idee schon vor knapp zwei Wochen beim Holzkirchner Adventszauber. Das Autohaus Grasdanner stellte das Projekt zusammen mit dem Verein „Holzkirchen hilft“ auf die Beine.

Im Vorfeld des Weihnachtsmarktes stellten die Helfer, teils über Kindergärten und Schulen, den Kontakt zu bedürftigen Familien her. So kamen insgesamt 88 Wünsche zusammen – trotz anfänglicher Sorge seitens der Organisatoren. Diese Sorge wandelte sich dann schnell dahingehend, ob denn wirklich alle Wünsche erfüllt werden können. Zu Unrecht, wie Marc Gerster, Schriftführer von „Holzkirchen hilft“, zufrieden feststellt:

Das Engagement der Holzkirchner war wirklich ganz toll!

Einige großzügige Bürger nahmen gleich mehrere Zettel vom Baum und besorgten die erhofften Geschenke. Eine Person habe ganze sechs Wünsche erfüllt, so Gerster. Eine andere Familie meinte: „Wir haben selbst drei Kinder, deshalb wollen wir gerne nochmal drei Kinder glücklich machen.“ Gersters Fazit: Die Aktion habe so vielen Menschen Freude gemacht, dass die Organisatoren sie im nächsten Jahr gerne wiederholen wollen: „Jetzt wissen wir ja, wie es geht!“

Die Organisatoren hatten sichtlich Spaß an der großzügigen Aktion.
Auch die Organisatoren hatten sichtlich Spaß an der Aktion.

Die Geschenke waren dann auch alle pünktlich beim Autohaus Grasdanner angeliefert. Bis zum 23. Dezember hatten die Beschenkten Zeit, um die Gaben abzuholen. Darunter waren verschiedene Kleidungsstücke, Reitstunden, Schlittschuhe und sogar eine kleine Spielküche. Entgegen der Erwartungen habe es nur einen einzigen Wunsch nach einem Lego-Star-Wars-Set gegeben, erzählt Gerster schmunzelnd.

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