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Ab ins Beet – Pflegeleichte Gemüsesorten für Anfänger

Von Carolin Blazek

Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach besser. Einerseits, weil man genau weiß, wo es herkommt, aber auch weil man sicher sein kann, dass keine Pestizide das Gemüse belasten. Außerdem ist man sich der harten Arbeit bewusst, die dazu beigetragen hat, dass das Gemüse wachsen und gedeihen konnte. Allerdings hat nicht jeder das Wissen darum, was bei der Aussaat und der Aufzucht von jungen Pflanzen beachtet werden muss. Dabei ist es gar nicht schwierig ein Gemüsebeet anzubauen und für Anfänger gibt es ein paar unkomplizierte Gemüsesorten, die besonders robust und pflegeleicht sind. Und die Mühe lohnt sich!

Stangenbohnen benötigen eine Rankhilfe

Bohnen sind pflegeleicht und sie sind ein prima Eiweißlieferant. Stangenbohnen wachsen in die Höhe und benötigen darum eine Rankhilfe. Ein paar einfache Holzstäbe, die in den Boden gesteckt und am oberen Ende zusammengebunden werden, reichen ihnen dabei vollkommen aus. Buschbohnen benötigen keine Rankhilfe, denn sie wachsen an kleinen Büschen. Dadurch können sie auch sehr gut im Topf angepflanzt werden. Die Bohnensamen sollten erst Anfang Mai ausgesät werden, weil sie empfindlich auf Frost reagieren. Für die Aussaat ins Beet werden kleine Mulden ausgehoben, die etwa 3 cm tief sind. In jeder Mulde finden vier bis fünf Bohnen Platz. Nach etwa sechs bis acht Wochen können die Buschbohnen geerntet werden, die Stangenbohnen benötigen etwas mehr Zeit, etwa acht bis zwölf Wochen.

Lockere Erde für die Rote Bete

Rote Bete ist nicht unbedingt bei jedem beliebt, aber sie enthält viele wertvolle Mineralstoffe, Folsäure und Vitamine. Dannie Hansen, der Gründer von Sundt.de, verweist darauf, wie wichtig diese Stoffe für unsere Gesundheit sind und wie leicht man sie mit einer ausgewogenen Ernährung aufnehmen kann. Damit die Rote Beete gut wachsen kann, benötigt sie lockere Erde, ob in einem Beet oder in einem tiefen Blumentopf ist ihr dabei egal. Nur warm genug sollte es sein, darum dürfen vorgezogene Pflänzchen erst dann ins Beet, wenn es nachts konstant wärmer als 12 Grad Celsius ist. Wer sie direkt im Freien aussäen möchte, kann das von April bis Juli tun und sie 3 cm tief und Reihe für Reihe ausstreuen. Circa drei Monate danach können die ersten Pflanzen geerntet werden.

Salat knackig und frisch

Der Salat wird zwischen März und April direkt ins Beet gesät. Wer ihn vor Blattläusen schützen möchte, sollte ihn mit einer ganz dünnen Schicht Erde bedecken. Nach circa sechs Wochen können dann die ersten Salatköpfe geerntet werden. Wem das zu lange dauert, der kann den Salat auch in kleinen Töpfen vorziehen. Das spart auch einiges an Saatgut. Wer kein Beet zur Verfügung hat, kann Salat auch in einem Topf oder einem Balkonkasten ziehen. Sollte der Pflanzenbehälter zu sehr in der Sonne stehen, sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen in der Mittagshitze nicht austrocknen und welk werden.

Spinat macht stark

Für den Spinat gibt es zwei Möglichkeiten zur Aussaat im Jahr. Einmal kann er im Frühling, etwa im April ins Beet gesät werden, dann ist er im Sommer bereit für die Ernte. Oder man setzt ihn im August, um im Herbst frischen Spinat aus dem Beet holen zu können. Je nachdem sollte auch die Sorte gewählt werden, die ausgesät werden soll. Werden Frühlingssorten zu spät gesät, bilden sie Blüten, die nicht erwünscht sind. Die Samen werden Reihe für Reihe etwa 3cm tief unter die Erde gesät. Die Reihen sollten zueinander einen Abstand von circa 15 bis 20cm haben. Wird der Spinat in einem Topf gepflanzt, sollte dieser etwa eine Tiefe von 30cm haben, damit sich der Spinat darin wohlfühlt. Außerdem sollte er an einem sonnigen Ort stehen. Nach nur sechs bis acht Wochen sind die ersten Blätter des Spinats bereit für die Ernte. Etwas später kann die gesamte Rosette abgeerntet werden.


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