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Tempo 30-Zonen für mehr Verkehrssicherheit

Abbremsen für Warngaus Schüler

Von Cornelia Schramm

Anwohner klagten und forderten Radarkontrollen. Sie fühlten sich von Rasern belästigt und hatten Angst um ihre Kinder. Dass der Schulweg sicherer werden muss, wissen auch Gemeinderäte und Bürgermeister. Seit letztem Dienstag ist die Gemeinde Warngau deshalb um gleich zwei Tempo 30-Zonen reicher. Weitere sollen folgen.

Parallel zur Taubenbergstraße hat die Gemeinde Warngau die Stichstraße zur Tempo 30-Zone erklärt, damit ein sicherer Schulweg vom westliche Warngau und der BOB-Haltestelle gewährleistet ist.
Parallel zur Taubenbergstraße hat die Gemeinde Warngau die Stichstraße zur Tempo 30-Zone erklärt, damit ein sicherer Schulweg vom westliche Warngau und der BOB-Haltestelle gewährleistet ist.

Vergangenen Dienstag wurden in der Gemeinderatssitzung in Warngau zwei neue Tempo 30-Zonen bewilligt. In den nächsten Wochen sollen die Zonen inklusive Schildern eingerichtet werden. Die Kosten belaufen sich pro Zone auf bis zu 3.000 Euro, schätzt Warngaus Kämmerer Anton Kaunzner.

Die beiden neuen Tempo 30-Zonen in Oberwarngau sollen den Schulweg der Kinder zur Warngauer Schule und zum Bahnhof sicherer machen. Im Vorfeld hatten Vertreter des Landratsamts und der Polizei Holzkirchen die Gemeindestraßen geprüft: in beiden Fällen würde sich eine Tempo 30-Zone lohnen.

„Die Gemeinde musste handeln“

Das Limit von 30 Kilometern pro Stunde müssen Autofahrer in Zukunft rund um den Bereich von Kindergarten und Schule in Oberwarngau einhalten. Am Bergfeld, im Schulweg, in der Linden- und Austraße und Am Hag geht es künftig langsamer voran. „Von seinem Fenster aus konnte der Bürgermeister jeden Morgen sehen, was da los ist, wenn Eltern ihre Kinder zur Schule bringen“, erklärt Kämmerer Kaunzner die Beweggründe. In Anbetracht des erhöhten Verkehrsaufkommens „musste die Gemeinde handeln“, weiß Kaunzner.

Auch im Wohngebiet um Kaiserbichl, Am Einfang und die Hirschbergstraße westlich der Bundesstraße heißt es für Autofahrer jetzt „runter vom Gas“. Hier handelt es sich, laut Kaunzner, um ein „reines Wohngebiet“. Daher war für viele Warngauer das Errichten einer Tempo 30-Zone an dieser Stelle lange fällig. Viele Kinder sind auch hier morgens auf der Straße unterwegs. Gleichzeitig fahren viele Pendler zur Arbeit und gefährden die Kinder durch überhöhtes Tempo oft unnötig. Die neue Tempo 30-Zone soll sie in Zukunft abschrecken.

„Sehr erfolgreich bewährt sich bereits die Tempo 30-Zone im Kirchweg und der Taubenbergstraße“, weiß der Warngauer Kämmerer. Die Gemeinde wünscht sich noch die Verlängerung bis zur Riedstraße, den Allerheiligenweg und der Wirtsbreite. Derzeit führt hier das Landratsamt Messungen zum Verkehrsaufkommen durch. So soll ermittelt werden, ob eine Tempo 30-Zone angemessen wäre. Im Dorfgebiet von Osterwarngau geht die Gemeinde gleichermaßen vor. Die Gemeinde will ihre Bürger langfristig also deutlich entschleunigen.

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