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Achtsamkeit in jedem Pinselstrich – Bilder von der Eröffnung

Von Eduard

Ergänzung vom 25. Mai / 09:41 Uhr
Noch genau sechs Tage läuft die Ausstellung im Alten Schalthaus des E-Werks in Tegernsee. Wir waren letzte Woche bei der Eröffnung und haben davon auch ein paar Bilder mitgebracht.

Bürgermeister Peter Janssen war ebenfalls da und eine Künstlerin mit etwas Lampenfieber. Verständlich wenn man die vielen Menschen gesehen hat, die teilweise von sehr weit gekommen waren, um die Eröffnung mitzuerleben.

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Die Künstlerin, Bruni Hoffmann, ist übrigens die Dame in rot.

"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse
"Achtsamkeit in jedem Pinselstreich" - Eröffnung im Alten Schalthaus in Tegernse

Ursprünglicher Artikel vom 03. Mai
Bruni Hoffmann, eine in Thüringen geborene Aquarellistin präsentiert vom 20. Mai an für 11 Tage chinesische Tuschemalereien im „Alten Schalthaus“ des E-Werks Tegernsee.

Was Frau Hoffmann gerade an der Chinesischen Malerei begeistert, fasst sie so in Worte: „Der Kern der Tuschemalerei ist Achtsamkeit, das Gegenwärtigsein in jedem Pinselstrich. Jeder Pinselstrich, jeder Atemzug geschieht im Jetzt, ist Ausdruck des Moments. Die Tusche fließt rasch – jedes Zögern wird sichtbar. Die Maltechnik erfordert hohe Konzentration, sie fordert die ganze Person, körperlich und intuitiv. Jede Linie ist eine einmalige Präsentation des Augenblicks. Bevor der Pinsel angesetzt wird, muss feststehen, was das Thema ist. Wenn die Tusche fließt und ein Bild entsteht, dient es einzig und allein der Erfahrung.“

Die verwendeten Seiden- und Papierrollen sind empfindlich und erlauben keinerlei Korrektur. Das zwingt den Maler, das Bild bereits in seinem Kopf entstehen zu lassen, bevor er es auf Papier bannt.

Was zählt sind vor allem Stimmungen und Atmosphäre, die Empfindungen wecken sollen. Es geht weniger um die exakte Nachbildung eines Objekts, sondern um das Einfangen seines Wesens, seines Entwicklungsmusters, seiner Bewegungen.

Die Ausstellung im Alten Schalthaus ist täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Die Künstlerin ist ebenfalls da.

Eines ihrer Bilder

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