Waakirchen

Aigner nimmt sich Zeit für Tunnel

Die Bürgerbewegung, die sich für eine Tunnellösung in Waakirchen einsetzt, durfte sich vergangenen Freitag freuen. Staatsministerin Ilse Aigner nahm sich Zeit für das Anliegen. Und machte der Bewegung Mut.

Franz Xaver März (2. Vorsitzender der BB472), Ilse Aigner (Staatsministerin für Verkehr), Lars Hülsmann (1. Vorsitzender der BB472), Dr. Thomas Linder (Leitender Ministerialrat), Alexander Radwan (MdB)

Kaum im Amt, nahm sich die frisch gekürte Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, am Freitag, den 23. März Zeit für die Anliegen der „Bürgerbewegung Entlastung der B472“. Neben Vertretern der Bürgerbewegung nahmen auch der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan (CSU) sowie der leitende Ministerialrat in der Obersten Baubehörde, Dr. Thomas Linder, an der Zusammenkunft im Bayrischen Landtag teil.

So konnten sich die Verantwortlichen der Bürgerbewegung nun auch mit der Ministerin für Verkehr, und damit der Leiterin aller Straßenbaubehörden in Bayern austauschen. Letztere sind für die Umsetzung der Projekte des Bundesverkehrswegeplanes auf lokaler Ebene verantwortlich. Für die Bürgerbewegung steht fest, dass es ein Verkehrskonzept für das gesamte Oberland braucht, das an die Gegebenheiten des Voralpenlands angepasst ist. Hülsmann dazu:

Dies setzt einen politischen Willen und ein entsprechendes Umdenken in der Infrastrukturpolitik voraus, denn längst nicht alles, was gesetzlich machbar erscheint, ist für das Oberland sinnvoll.

So sei auch eine mögliche Nord- oder Südumfahrung in Waakirchen aus vielfältigen Gründen abwegig und zerstöre vor allem wertvolle Natur im Landschaftsschutzgebiet. Für die Bewegung komme nur ein Tunnel in Frage. Die Staatsministerin sagte laut Hülsmann eine genaue Prüfung dieses Anliegens im Rahmen der aktuell laufenden Machbarkeitsstudie zu. Nach Fertigstellung im Sommer wolle man das Gespräch anhand der Ergebnisse fortsetzen und die Varianten, insbesondere den Tunnel, im Detail diskutieren.


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