Alle Themen aus dem Gmunder Gemeinderat: Zu lachen gab`s genug

Von Redaktion

Gemeinderatssitzung in Gmund - da hatte nicht nur der Bürgermeister was zu lachen.

Über zwei Themen aus der letzten Gmunder Gemeinderarssitzung vom 18. Mai hatten wir ja bereits etwas ausführlicher berichtet. Erstens „Schulschach als Schulfach“. Zweitens „Das neue Urnenkonzept für den Bergfriedhof“. Diese beiden Themen, Punkt 1 und 2 auf der Tagesordnung, nahmen auch die meiste Zeit in Anspruch. Große Diskussionen gab es dieses Mal in Gmund aber eher nicht. Allerdings dauert es einfach, wenn komplexere Themen vorgestellt werden. Und dann gibt es ja noch den Bürgermeister – ein Kabarettist vor dem Herrn. Dessen ausschweifende, nicht unamüsante Art braucht ja auch etwas Zeit. Zumindest hat der Gemeindrat in Gmund was zu lachen. In Bad Wiessee herrscht da eher eine andere Stimmung.

Die übrigen Punkte waren dann aber erwartungsgemäß nicht so spannend. Den einen oder anderen betrifftt es eventuell trotzdem. Somit hier der Vollständigkeit halber die restlichen Punkte:

Punkt 3 – Änderung der Kinderhortsatzung
„Wenn der Amtsschimmel wiehert“
so der Einstieg des Bürgermeisters bei diesem Punkt. Kurz zuammengefasst geht es hier um eine Änderung der Buchungszeiten im Gmunder Kinderhort. Auslöser war ein Schreiben vom Landratsamt Miesbach. In diesem Erläutert der zuständige Beamte warum das wichtig ist und was das für Konsequenzen hat. Die praktische Auswirkung davon ist: Keine.
Somit war der Bedarf an Diskussionen gering. Und die Änderung der Kinderhortsatzung sowie der Gebührensatzung wurden einstimmig angenommen.

Punkt 4 – Informationen des Bürgermeisters
a.) Gemeinsamer Besuch in der zukünftigen Partnergemeinde Fauglia: Dieser findet im Juni statt. 25 Teilnehmer fahren dieses mal mit. Das Programm bekommen noch alle Teilnehmer zugeschickt. In Fauglia wird dann der so von Preysing „Vaterschaftsvertrag unterzeichnet“. Er meinte natürlich den Partnerschaftsvertrag. Ob das ein freudscher Versprecher war werden wir eventuell noch mitbekommen. Großes Gelächter gab`s allemal. Oder wie es der Bürgermeister zu retten versuchte: „Schön wär`s. Da war wohl der Vater der Wunsch des Gedanken“.

b.) Ablehnung der Hauptschule in Gmund: Von Preysing informierte über den Verlauf der letzten Schulverbandssitzung, in der die Ablehnung final entschieden wurde. Knapp war es ja. Wir haben das Thema in diesem Kommentar ausführlicher beleuchtet. Desweiteren berichtete von Preysing über seinen Alternativvorschlag, den wir bereits die letzten 2 Wochen immer mal wieder in der Zeitung aufblitzen sahen. Dieser liegt gerade beim Schulverband und wird dort geprüft. Abschließender Kommentar vom Bürgermeister: „Vielleicht geht er ja durch der Antrag. Wobei ich mir das nicht vorstellen kann.“
Unsere Meinung: Viel medialer Wind um nichts.

c.) Zweite Information aus der besagten Schulverbandssitzung: Die Realschule Bad Wiessee muss ein Containerdorf anbauen um die gestiegenen Schülerzahlen abzufedern. Wir nennen das „Variante Porsche: tolle Optik, wenig Platz“. Wer mehr erfahren will, einfach auf diesen Link klicken.

d.) Brief der Interessensgemeinschaft Gmund: Die IG bedankt sich beim Gemeinderat für die Zusammenarbeit und informiert über den Wettbewerb „Gmund blüht auf“. Wer nicht weiß was er mit den Samen und der kostenlosen Blumenerde anfangen soll, dem empfehle ich diesen Artikel.

Das war es für dieses Mal. Auf die nächste, unterhaltsame Sitzung im Gmunder Gemeinderat.


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