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Schliersee

Auf Drogen Auto geklaut und in Garage eingesperrt

Von Nina Häußinger

Gestern Abend war eine Schlierseerin im Ort unterwegs. Erst klaut sie ein Auto und dann sperrt sie sich in einer Garage ein. Was war denn da los?

Gestern Abend zwischen 19:00 und 20:00 Uhr, fiel eine 33-jährige Schlierseerin verschiedenen Anwohnern in Schliersee auf. Am Ende wurde sie von der Polizei festgenommen.

Zunächst tauchte sie zu Fuß bei einem abgelegenen Bauernhof auf. Die Bewohner verständigten die Polizei, da die Dame offenbar verwirrt erschien. Sie flüchtete daraufhin in ein Waldstück und konnte erst einmal nicht wiedergefunden werden.

Auf Drogen unterwegs

Kurz darauf trat sie jedoch erneut in Erscheinung und stahl das Auto eines 26-jährigen Fischbachauers. Der VW Golf war unversperrt und die Schlüssel steckten. Die 33-Jährige stieg einfach ein und brauste vor den Augen des verdutzten Besitzers davon. Sie hielt gleich darauf auf einem Privatgrundstück eines 65-jährigen Anwohners. Als der sie zur Rede stellen wollte, schloss sie sich in seine Garage ein.

Dort wurde die Frau dann von der Polizei festgenommen. Es stellte sich heraus, dass die Schlierseerin verschiedene Rauschgifte mit aufputschender Wirkung zu sich genommen hatte. Fremde Personen, oder sie selbst wurden glücklicherweise nicht geschädigt. Gegen die 33-Jährige mussten diverse Strafverfahren eröffnet werden – unter anderem wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, sowie Trunkenheit im Verkehr infolge berauschender Mittel.

Zur Beweissicherung musste ihr im Krankenhaus Agatharied Blut abgenommen werden. Reste des Betäubungsmittels wurden sichergestellt. Die Schlierseerin muss nun mit einer Entziehung der Fahrerlaubnis und einer Geldstrafe rechnen.

Miesbacher läuft Polizei in die Arme

Blöd lief es dann auch noch für einen Schlierseer. Gerade als die Beamten wieder vom Krankenhaus wegfahren wollten, fuhr ein 50-jähriger Miesbacher vorbei. Bei ihm stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Test ergab einen Wert von über 1,1 Promille.

Weiterfahren durfte er nicht mehr und Führerschein und Schlüssel behielten die Beamten auch gleich. Auch er muss mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis und einer hohen Geldstrafe rechnen.


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