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Gymnasium nimmt 100.000 Euro teure Mensa in Betrieb

Schöner essen in Tegernsee

Von Nina Häußinger

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Viele Schüler essen im Tegernseer Gymnasium zu Mittag. Es schmeckt ganz offensichtlich. Erwartet hatte das selbst das Pächterehepaar der Mensaküche nicht. Ganz günstig waren die Umbauten für den „neuen“ Heißhunger allerdings nicht.

Für Rolf Ziesing müssen gesunde Nahrung und eine leckere Mahlzeit kein Widerspruch sein. Den Schülern will er gesunde Produkte anbieten, die gut aussehen, gut riechen und gut schmecken – damit ist eine ausgewogene Ernährung auf dem richtigen Weg. Seit über vier Jahren betreibt er mit seiner Partnerin Iris Hof die Mensa im Tegernseer Gymnasium. Im Oktober 2012 wurde der Chef sogar für den „GV Manager des Jahres“ nominiert.

Auch wenn damals der Preis an einen anderen Betreiber der deutschlandweit fünf Nominierten ging, war das eine große Auszeichnung für das junge Team. Und der Erfolg macht sich auch in der Schule bemerkbar: Speisen an Schulen mit 1.000 Schülern im bundesweiten Schnitt rund 150 Schüler in der Mensa, liegen die Zahlen in Tegernsee deutlich höher, wie Ziesing erklärt:

Wir hatten im letzten Jahr an starken Tagen 350 Essensausgaben.

Dass das Projekt so erfolgreich sei, sei zwar nicht geplant, aber durchaus erhofft gewesen, betont er auf Nachfrage.

Neue Anschaffungen sollen Verbesserungen bringen

Um die vielen hungrigen Mägen zu stillen, musste jetzt eine Lösung her. Denn eine Essensausgabe mit einer Kasse konnte dem Ansturm nicht mehr standhalten. Das Landratsamt stellte der Schule deshalb 100.000 Euro zur Verfügung, um die Küche aufzurüsten und die Ausgabestelle zu vergrößern.

„Der Landkreis hat die Kosten für den Umbau übernommen, weil er Sachaufwandsträger der Schule ist und eine Mensa mittlerweile zur Grundausstattung einer Schule gehört“, erklärt Pressesprecherin Gabriele Dorby.

Angeschafft wurde ein sogenanntes „VarioCocking Center“. Damit lässt sich unter neuesten technischen Standards kochen, braten und frittieren. „Das bedeutet eine große Zeit- und Arbeitsersparnis. Alles was man sich wünscht, bietet es auch“, freut sich Ziesing. Zusätzlich wurden eine zweite Essensausgabe und eine zweite Kasse eingerichtet, die langes Warten in Zukunft vermeiden sollen.

Schüler und Direktor zeigen sich begeistert

Um die Vergrößerung zu stemmen, braucht das Team aber unbedingt noch Verstärkung. Spülen, Putzen, Essen ausgeben und kassieren soll der neue Mitarbeiter können. „Wir sind ein kleines Team, hier muss jeder alles können“, sagt der Chef.

Umgebaut wurde die Mensa übrigens in den Osterferien. Diese Woche hat das Team also Premiere und wird sehen, ob sich die Anschaffungen gelohnt haben. Die Schüler sind jedenfalls zuversichtlich. „Wir finden die neue Mensa schön. Vorher mussten wir immer lange anstehen. Ich denke, das wird jetzt besser“, meint Maxi Hartberger aus der 12. Klasse.

Und auch Schuldirektor Dr. Werner Oberholzner zeigt sich begeistert: „Wir sind sehr froh über die Anschaffungen. Ich finde, es ist gut geworden.“ Wird die Mensa weiter so gut angenommen wie bisher, dürfte sich der erste Eindruck bestätigen.

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