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Die App der TTT knackt die 20.000-Downloads-Marke

Tegernsee muss die Konkurrenz nicht scheuen

Von Maximilian Kranl

Im digitalen Zeitalter werden Urlaube gerne übers Handy gebucht. Und vor allem vor Ort suchen viele Gäste die nächste Berghütte inzwischen lieber mit einem Fingertipp, als im Wanderführer zu blättern.

Seit vier Jahren bietet auch das Tegernseer Tal eine Smartphone-App an. Der Vergleich mit anderen Regionen zeigt: durchaus mit Erfolg.

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Über die App kann man jetzt auch Zimmer buchen.

Wer mit dem Smartphone an den Tegernsee reist und die schweren Wanderführer daheim lassen will, der kann sich seit einigen Jahren auch mobil übers Handy informieren, Touren planen und neuerdings auch Zimmer buchen.

Damit das möglich ist, hat die TTT vor einigen Jahren beim Dienstleister IC Tourismus das Programmieren einer Tegernsee-App für Smartphones in Auftrag gegeben. Seit 2010 ist die Applikation für das iPhone verfügbar, ein Jahr später kam die App auch für Android-Geräte, wie Michael Erny, Marketing-Fachmann der TTT, auf Nachfrage erklärt.

Fast 30.000 Downloads

Über die Jahre hat sich die App bei Besuchern und Gästen des Tegernsees etabliert. Das beweisen die Downloadzahlen, die Erny bereithält: Für das iPhone wurde der digitale Reiseführer bereits über 20.000 Mal heruntergeladen. Bei Android-Geräten liegt die Downloadzahl irgendwo zwischen 5.000 und 10.000. „Leider gibt es für dieses Betriebssystem immer nur diese groben Angaben“, so Erny.

Über die positive Resonanz und die hohe Nachfrage ist man bei der TTT erfreut: „Das ist schon eine Hausnummer. Wir vergleichen uns da natürlich gerne mit anderen Tourismusregionen in Oberbayern. Und da sind wir mit der Tegernsee-App ganz vorne mit dabei“, sagt Marketing-Fachmann Erny.

Tatsache: Den Vergleich mit anderen Urlaubsregionen muss das Tegernseer Tal in Sachen Smartphone-App nicht scheuen. Die Region Chiemsee hat ihre offizielle App erst im Juli 2013 online genommen. Seitdem wurde sie exakt 8.542 Mal heruntergeladen. Das gibt die Tourist-Info der Region auf Nachfrage bekannt. Für die kurze Angebotsdauer sei man mit dem „Absatz“ sehr zufrieden.

Garmisch hat gleich mehrere Apps

Auch der Blick nach Garmisch-Partenkirchen ist aufschlussreich. Dort gibt es gleich mehrere offizielle Apps: Eine Vermieter-App, mit der Gäste Zimmer buchen können. Sie zählt derzeit knapp 6.000 Downloads. Dann gibt es die sogenannte Alpstein-App, die vor allem für Wanderer und Tourengeher gedacht ist. Sie wurde inzwischen 19.000 Mal heruntergeladen. Die neueste und umfangreichste ist die Garmisch-City-App. Seit Dezember 2013 im Angebot, bietet sie eine Vielzahl an Funktionen und könnte womöglich die anderen Apps ersetzen.

Denn: „Natürlich wäre es besser, wenn es eine App für alles gäbe. Wir wollen künftig eine Schnittstelle zwischen der City- und der Alpstein-App schaffen. Momentan prüfen wir, wie die genau aussehen könnte. Schließlich darf so eine App auch nicht zu umfangreich werden“, erläutert eine Sprecherin des Tourismusverbands. In jedem Fall werde die City-App bald um ein neues Feature erweitert: In einem virtuellen Rundgang kann man sich Garmisch dann schon auf dem Handy anschauen.

Kritik bleibt nicht aus

Die TTT gibt für technische Weiterentwicklungen, zu denen auch die Kreation und Wartung der App gehören, rund 10.000 Euro im Jahr aus. „In dem Topf ist die App mit drin“, so Erny. Von Kritik verschont bleibt das Programm deshalb aber nicht. „Unübersichtlich“, „langweiliges Design“ oder „zeigt nur unzuverlässig Sehenswürdigkeiten an“ lauten einige der Kritikpunkte, die Nutzer im iTunes Store hinterlassen haben.

Darauf reagiert der Anbieter mit regelmäßigen Updates. „Das letzte große Update ist jetzt erst ein paar Wochen her, da wurde einiges verbessert. Außerdem haben wir jetzt das Buchungssystem mit drin. Das ist schon sehr fortschrittlich und ein super Service – auch für das Gastgewerbe.“


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