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Bayrische Oberlandbahn verrät Pläne

Bald WLAN in der BOB?

Von Nina Häußinger

Wer kennt das nicht: Man sitzt im Zug von München nach Salzburg und fährt von einem Funkloch ins nächste. Arbeiten mit Handy oder gar Laptop? Fast unmöglich. Das könnte sich bald ändern – denn die BOB startet gerade ein Pilotprojekt.

Können Pendler bald auch in der BOB das Internet nutzen?

Internet in Zügen, Bussen und Flugzeugen ist nichts Ungewöhnliches mehr. Reisende sind es mittlerweile gewohnt, auch unterwegs auf WLAN zugreifen zu können. Vor allem für Pendler eine schöne Sache, die während der Anfahrt das Internet nutzen wollen.

In der Bayrischen Oberlandbahn und dem Meridian sieht es damit bislang allerdings schlecht aus. Nicht nur, dass es kein WLAN in den Zügen gibt – auch sonst ist der Empfang entlang der Zugstrecken häufig die reinste Katastrophe. Dessen ist sich auch Pressesprecher Christopher Raabe bewusst. „Die Netzabdeckung ist entlang der Bahnstrecke weniger gut als beispielsweise entlang der Autobahn“, bestätigt er.

Testphase mit Pilotzug

Deshalb arbeitet die BOB aktuell an einem Konzept, um die Zugflotte des Meridians mit Internet auszustatten, freut sich Raabe. Zunächst solle für einen Zeitraum von rund einem halben Jahr ein sogenannter Pilotzug einen WLAN Anschluss bekommen. In diesem Zeitraum wolle man bestimmten Dinge testen. Wie zum Beispiel die Netzabdeckung und das technische System.

„Wir sind hier mit verschiedenen Anbietern im Gespräch“, so Raabe weiter. Wichtig sei vor allem, dass man dabei nicht an einen Anbieter gebunden sei, sondern auf mehrere zugreifen könne. In der Testphase will man dann auch herausfinden, wie gut das Internet am Ende im Zug genutzt wird.

Der Pilotzug soll zunächst überall im Streckennetz des Meridians eingesetzt werden. Nach der Testphase ist die BOB an der Reihe. So sollen Fahrgäste in alle Richtungen von dem Angebot profitieren – mal nach Salzburg, mal nach Kufstein oder München. Wann genau das Projekt an den Start geht, könne man derzeit noch nicht absehen. Die Internetplanung sei aktuell aber von hoher Priorität. Denn den Bedarf bei den Kunden habe man durchaus erkannt.

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