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Ein Leserkommentar von Josef Killer

„Bau der Sportanlage: nur ohne Eglseder“

Von Redaktion

Die Diskussionen rund um das Otterfinger Sportzentrum reißen nicht ab. Ein Bürgerentscheid von März 2015 machte deutlich, dass der Altstandort am Nordring befürwortet wird. Doch durch ein Lärmgutachten rücken diese Pläne nun in den Schatten. Josef Killer von der Bürgerinitative hat eine klare Meinung.

Der Übersichtsplan des Schallgutachtens. Die Fußballplätze sollen mit einer Lärmschutzwand  (hier orange markiert) abgeschirmt werden.
Der Übersichtsplan des Schallgutachtens. Die Fußballplätze sollen mit einer Lärmschutzwand (hier orange markiert) abgeschirmt werden.

Leserkommentar von Josef Killer:

Den Bericht „Altstandort steht auf der Kippe“ kann man nur als absoluten Horror für Otterfing bezeichnen. Verwirklicht man diese Planung, würde der gesamte Ortsteil „Nordring“ in hohem Maße verschandelt werden. Man muss sich mal vorstellen: Lärmschutzwände auf einer Länge von rund 200 Metern und einer Höhe von acht Metern. Solche Lärmschutzeinrichtungen findet man sonst nur an manchen Autobahnen.

Bürgermeister Eglseder wähnt sich schon als Sieger. Statt alles zu tun, um diesen Wahnsinn zu beenden, verfolgt er weiterhin das Ziel, die Sport- und Vereinsanlage an die Kreuzstraße zu verlegen und damit den Bürgerentscheid auszuhebeln.

Eglseder und sein Ego

Eglseder wird alles hintertreiben, weil er es nicht aushalten kann, dass er den Bürgerentscheid grandios verloren hat. 71,8 Prozent haben für das Bürgerbegehren gestimmt. Dabei wird er all seine Möglichkeiten nutzen, wie er es schon die letzten zehn Jahre mit List und Tücke getan hat. Fehl- und Falschinformationen, wie er sie beim Bürgerentscheid laufend verbreitet hat. Druck auf die Vereine, die Verwaltung und den Gemeinderat sind an der Tagesordnung.

Den Absichten des Bürgerentscheides werden bei den gegenwärtig laufenden Planungen in keiner Weise Rechnung getragen. Diese waren maßvolle Entwicklung am Standort Nordring einerseits und finanzierbare Umsetzung andererseits. Was bisher als vorläufiges Ergebnis bekannt wurde, kann man nur als maßlose und hohe Kosten verursachende Lösung bezeichnen. Beides widerspricht den Wünschen der Bürger, die im Bürgerentscheid abgestimmt haben.

Dem Bürgermeister geht es gar nicht um eine angemessene und finanzierbare Lösung für die Sport- und Vereinsanlage, sondern allein um sein ganz persönliches Ego zu erfüllen. Leider muss man feststellen, dass eine dem Bürgerentscheid entsprechende Konzeption und Verwirklichung mit einem Bürgermeister Eglseder nicht möglich ist.

„Bitte treten Sie zurück“

Er hatte ja selber gesagt, dass er eine Umsetzung nach den Vorstellungen des Bürgerentscheides nicht machen könne. Dafür müsse sich jemand anders finden. Dann die Aussage laut Gemeindeblatt im Januar 2015, er würde selbstverständlich den Wunsch des Bürgerentscheides nachkommen und auch entsprechend umsetzen. Und jetzt, nach dem Bürgerentscheid vom März 2015, versucht Eglseder alles diesen auszuhebeln und eine entsprechende Umsetzung unmöglich zu machen.

Die beauftragten Planer werden von Eglseder entsprechend vor instruiert. Nur so ist es überhaupt denkbar, dass solche obskure Planungen entstehen können. Sehr geehrter Hr. Eglseder, machen Sie den Weg frei für eine wirkliche und maßvolle Entwicklung der Sport- und Vereinsanlage – treten Sie zum Wohle der Gemeinde Otterfing zurück.

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