Feuerwehr Holzkirchen muss ausrücken
Bauarbeiter steckt im Lehmboden fest

von Filiz Eskiler

Vergangene Woche kam es in Holzkirchen zu einem ungewöhnlichen Einsatz. Ein Bauarbeiter blieb bei der Arbeit im Boden stecken. Die Hilfe von KollegInnen reichte nicht aus.

Einstündige Befreiungsversuche

Am Dienstag, den 30. Juni, kam es gegen 11 Uhr in der St.-Josef-Straße in Holzkirchen zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Auf einer privaten Baustelle führte ein 50-jähriger Bauarbeiter aus Geretsriet Farbmarkierungsarbeiten durch. Die Baugrube des Privathauses, in welcher er sich befand, sei bereits eingekoffert gewesen, berichtet die Polizeiinspektion Holzkirchen.

Während seiner Arbeit blieb der 50-Jährige jedoch knietief im Lehmboden stecken und konnte sich nicht mehr eigenständig befreien. Auch mit Unterstützung seiner KollegInnen kam er nicht mehr heraus. Nach einer Stunde und mehreren Befreiungsversuchen wurde schließlich die Feuerwehr Holzkirchen zu Hilfe gerufen.

Bergung ohne Gummistiefel

Mit Zuhilfenahme eines Klettergurts konnte die Feuerwehr den Bauarbeiter aus dem Morast ziehen. Der Geretsrieter blieb bei der Bergung unverletzt. Nur seine Gummistiefel konnten nicht gemeinsam mit dem Mann aus dem Lehmboden gezogen werden. „Diese konnten letztendlich noch vom anwesenden Baggerfahrer ausgegraben werden“, so die Polizei Holzkirchen.


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