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Bayern im Wintersport-Fieber: Welche Verletzungsrisiken können vermieden werden?

Von Carolin Blazek

Der Wintersport gehört zu einem der Lieblingshobbys der Bayern. Besonders in der Region um den Tegernsee gibt es viele Möglichkeiten, sich auf Skiern oder dem Snowboard auszutoben. Skigebiete wie die Hirschberglifte oder Wendelstein sind nur eine kurze Fahrt entfernt und lassen Schneehasen voll auf ihre Kosten kommen. Bei schlechten Wetterbedingungen, eisigen Pisten und Menschenansammlungen kann es allerdings auch die Verletzungsgefahr rasant steigen. Einige Sicherheitsmaßnahmen helfen dabei, den Spaß im Schnee zu bewahren und Risiken zu verringern!

Die richtige Ausrüstung

Im Alpenraum sind jährlich rund 20 Millionen Wintersportler unterwegs. Dabei kommt es natürlich schon rein statistisch zu vielen Unfällen und Verletzungen. Mehr als 150.000 Skiunfälle werden dabei durchschnittlich registriert. Dabei sind allerdings nur jene gezählt, die auch tatsächlich beim Arzt landen. Dabei spielen viele Faktoren mit. Das eigene Equipment ist dabei bereits die erste Fehlerquelle. Viele Skifahrer und Snowboarder setzen nämlich auf Bindungen, die nicht optimal eingestellt sind. Der Weg zum Skiverleih kann deshalb zu Beginn der Saison eine gute Idee sein. Hier kann nämlich auch das eigene Equipment für eine kleine Summe gewartet und eingestellt werden. Für Schnellfahrer sollte außerdem ein Helm und idealerweise Rückenprotektoren Teil des Sets sein. Allerdings wähnen sich durch den zusätzlichen Schutz auch viele in einer trügerischen Sicherheit. Aufmerksames Fahren ist deshalb trotzdem das A und O.

Andere Risiken vermeiden

Natürlich sorgen auch die Pistenverhältnisse für Risiken, die vermieden werden können. Bei schlechter Sicht und eisigen Pisten gilt es das Tempo zu reduzieren. Unsichere Fahrer sollten an diesen Tagen lieber gänzlich pausieren. Am meisten von Verletzungen betroffen sind die Knie, so der Mannschaftsarzt der Deutschen Ski-Nationalmannschaft. Kreuzband- und Seitenbandrisse sind dabei der Klassiker. Oftmals liegt dies aber nicht nur an schweren Stürzen, sondern auch daran, dass die Bein- und Rumpfmuskulatur vor der Skiwoche nicht ausreichend trainiert wurden. Aus diesem Grund sollten sich besonders unsportliche Menschen auf den Urlaub vorbereiten. Schon ein paar leichte Bein- und Rückenübungen können dabei helfen, das Verletzungsrisiko auf der Piste zu verringern.

Gute Absicherung sorgt für Entspannung

Bei der Wanderung zum Riederstein umgeknickt, ein Hexenschuss beim Umziehen oder einfach nur eine starke Grippe: Es gibt hundert Gründe, weshalb Menschen eine medizinische Versorgung benötigen. Besonders im Skisport kommt es jedoch oft zu Verletzungen, die behandelt werden müssen. Wenn dieser Fall eintritt, heißt es ab zum Arzt. Zu welchem es geht, hängt dabei aber ganz von der eigenen Versicherungsart ab.

Viele Deutsche interessieren sich für eine private Krankenversicherung, bei der die Leistungen genau auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind. Dabei gibt es einige Vorteile, wie die Wahl des behandelnden Arztes, schnellere Terminvereinbarungen oder sogar Chefarztbehandlungen. Nicht jeder kann sich für eine PKV entscheiden, denn Angestellte müssen ein Bruttojahresgehalt von 64.350 Euro (Stand: 2022) erreichen oder überschreiten, um diese Möglichkeit zu wählen. Für Beamte, Selbstständige und Studenten gilt das allerdings nicht. Insgesamt waren in Deutschland 2021 rund 8,7 Millionen privat versichert.

Damit das Skifahren den Bayern auch weiterhin so viel Freude bereitet, können einige Risikofaktoren für Verletzungen verringert werden. Eine gut gewartete Ausrüstung, vorbereitende Trainingseinheiten und gutes Wetter sind bereits die halbe Miete. Wer dann auch noch auf eine gute Krankenversicherung setzt, muss sich wenig Sorgen machen.

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