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Neue Kindergarten- und Krippeplätze

Bayern unterstützt Miesbacher Kinderhaus

Von Filiz Eskiler

In Bayern läuft seit 2017 ein Programm zum Ausbau von Betreuungsplätze für Kinder vor der Einschulung. Nun erhält auch Miesbach finanzielle Unterstützung. Wie viele neue Krippen- und Kindergartenplätze soll es geben?

Das Miesbacher Kinderhaus in der Münchner Straße 7 ist ein ehemaliges Kloster.

Seit dem 1. Januar 2017 läuft das vierte Sonderinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2021“ in Bayern. Bis zum 31. Juni 2021 konnten Anträge von Kommunen gestellt werden, mit dem Ziel mehr Betreuungsplätze für Kinder bis zur Einschulung zu schaffen. Im Rahmen dieses Programms bekommt nun auch Miesbach Unterstützung.

36 neue Krippenplätze und 69 neue Kindergartenplätze sollen in Miesbach entstehen. Dafür wird das ehemalige Kloster in ein Kinderhaus umgebaut. Vom Freitstaat gibt es dafür finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.024.000 Euro. Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner freut sich:

Qualität und Quantität der Kinderbetreuung bestimmen maßgeblich die Attraktivität einer Region. Unser Ziel ist es, dass Familien den Betreuungsplatz bekommen, den sie sich wünschen.

Die Gemeinden, die durch das Sonderinvestitionsprogramm unterstützt werden, erhalten einen Aufschlag von bis zu 35 Prozentpunkten auf die reguläre Förderung. „Im aktuellen vierten Sonderinvestitionsprogramm wurden die 178 Millionen Euro an Bundesmitteln mit Landesmitteln in Höhe von 417 Millionen Euro erhöht“, erklärt der Bayerische Landtag. Insgesamt werden damit rund 73.500 Betreuungsplätze für Kinder bis zur Einschulung gefördert.

Nach dem Auslauf dieses Sonderinvestitionsprogramms will Bayern den Fokus auf Betreuungsplätze für Grundschulkinder richten. Aber auch im vorschulischen Bereich soll es weiterhin Förderungen für die Kommunen geben, „und zwar im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes“, so der Bayerische Landtag. „Die förderfähigen Kosten werden, abhängig von der Finanzkraft der Gemeinde, in Höhe von bis zu 80 Prozent, in Einzelfällen sogar bis zu 90 Prozent, erstattet“.


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